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PayPal – Bezahlung per eWallet

Die Bezahlung per Lastschrift und selbst per Überweisung ist in den Vereinigten Staaten ein unbekanntes Bezahlverfahren. Die Bezahlung per Kreditkarte ist deshalb das klassische Bezahlsystem im Internet.

Diese Situation hat sich PayPal zu Eigen gemacht und ein Bezahlverfahren auf den Markt gebracht, welches das unkomplizierte Transferieren von Geldern ermöglicht.

Den Einstieg dafür bildet der Personal Account. Unabhängig, ob man als Enduser per PayPal bezahlen oder als kleiner Händler Zahlungen empfangen möchte.

Nach der Anmeldung mit der Angabe der persönlichen Daten und der Email-Adresse, wird eine eigene Kreditkarte benötigt. Über diese Kreditkarte wird eine Testbuchung in Höhe $1,95 vorgenommen. Auf dem Kreditkartenauszug erscheint dann bei der nächsten Abrechnung ein 4-stelliger Code. Diese Code-Nummer wird dann auf der PayPal-Seite angegeben und wird dann in den Status „Verified“ versetzt.

Danach ist man ein sog. Verified Personal User und kann Zahlungen leisten bzw. Geld anfordern.

PayPal für Enduser – Bezahlen per PayPal

Gelangt man als Enduser auf einen Shop, bei dem per PayPal gezahlt werden kann, so öffnet sich nach der Auswahl der Waren und dem Gang zur Kasse das Bezahlformular:

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Sollte der Enduser noch kein PayPal-Mitglied, so kann die Zahlung per Kreditkarte (nur bei Premium/Business-Händlern) oder durch die Eingabe per Email-Adresse erfolgen.

Bezahlt der Enduser per Kreditkarte, so werden die Kreditkarten-Informationen entsprechend abgefragt. Der Enduser muss nicht zwingend PayPal-Mitglied werden, um eine Kreditkartenzahlung über PayPal ausführen zu können.

 

Als registrierter Enduser bei PayPal wird der Betrag durch die Eingabe der Email-Adresse autorisiert und über das persönliche PayPal-Konto verrechnet. Sollte auf diesem Konto keine ausreichende Deckung sein, so zieht PayPal über die hinterlegten Kreditkarten-daten des Endusers den fehlenden Betrag ein.

Die Bezahlung per PayPal ist für den Enduser kostenlos.

PayPal für Händler – Zahlungen per PayPal akzeptieren.

Als registrierter User im Personal-Status kann man bereits als Händler agieren. Jeder registrierte User kann Zahlungen leisten und Zahlungen in einer eingeschränkten Form empfangen.

Händler im Personal-Status können ihren Endusern folgende Einkaufsmöglichkeiten anbieten:

  • Geld anfordern per Email (Request Money)
  • Buy-Now Button für ein Ein-Produkt-Shop

Zur Bezahlung steht ausschließlich die PayPal-Variante für registrierte PayPal-User zur Verfügung.

Der Empfang von Zahlungen erfolgt durch eine explizite Aufforderung (Request Money) per Email. In einem Webformular auf der PayPal-Seite werden die Email-Adressen der Zahlungspflichtigen und den Betrag inkl. Währung in die entsprechenden Felder eingetragen. Nach dem Absenden erhält der Zahlungspflichtige eine Email inkl. eines PayPal-Link, über welche die Zahlung geleistet werden kann. Ist der Zahlungspflichtige bereits PayPal Mitglied, so kann er die Zahlung gleich freigeben. Ist er noch kein PayPal-Mitglied, so muss er sich erst registrieren und seine Kreditkarte hinterlegen, um die Zahlung autorisieren zu können.

Der Buy-Now Button kann der Händler als Ein-Produkt-Shop nutzen. Hier wird neben dem Produkt der Buy-Now Button von PayPal integriert. Diese Ein-Produkt-Shop Lösung verfügt nicht über eine Warenkorbfunktion. Die Versandkosten etc. sind direkt mit dem Produkt und dem Bezahl-Knopf verknüpft.

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Neben diesen Funktionalitäten kann man seinen Händler-Status auf den Status eines Premium bzw. Business Account erhöhen. Mit dem höheren Status kann man zusätzlich folgende Händler-Funktionalitäten nutzen:

  • PayPal-Shop-System
  • Mitgliedschaften und wiederkehrende Zahlungen
  • Spenden

 

Wer noch nicht über ein eigenes Shop-System verfügt, dem kann durch das PayPal-Shopsystem geholfen werden.  Dieses Shopsystem verfügt über die entsprechenden Warenkorbfunktionalitäten, um auch mehrer Produkte an eine Person verkaufen zu können.

Ebenso ist die Abrechnung von Mitgliedschaften mit verschiedenen alternativen Laufzeiten möglich.

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Ein Assistent führt durch einen Fragenkatalog, um die verschiedenen Alternativen einer Mitgliedschaft zu definieren. Es besteht die Möglichkeit einer Testmitgliedschaft sowie verschiedener Mitgliedsarten nach verschiedenen Laufzeiten. Es können eigene Buttons hinterlegt werden. Sollte man nicht über eine eigene Userverwaltung verfügen, so kann die Berechtigung von PayPal übernommen werden, ebenso wie die Kündigungsmöglichkeit der Mitgliedschaften.

Wenn Sie möchten, dann können Sie sich für den Newsbereich anmelden. Sie bekommen zwar keine Leistung, aber Sie sehen die Funktionalität von PayPal. Eingehende Gelde sehe ich als Spende für den Betrieb dieser Seite.

Eine weitere PayPal Funktion ist das Einsammeln von Spenden über einen festen Betrag. Ebenfalls führt ein Assistent durch die verschiedenen Optionen, um den Button zu gestalten, den Betrag und die Währung festzulegen. Ebenso wird ein Email-Link generiert, damit man in einer Rundmail zur Leistung einer Spende einladen kann.

Wenn Sie mir €5,- spenden wollen, dann können Sie das hiermit machen. Sie bekommen zwar keine Leistung, aber Sie sehen die Funktionalität von PayPal. Eingehende Gelde sehe ich als Spende für den Betrieb dieser Seite.

Im Personal-Account können die Enduser bei dem Händler nur per Email als registrierte PayPal-User bezahlen. Ist der Enduser noch nicht Mitglied, so muss er, um bezahlen zu können, erst einmal PayPal-Mitglied werden.

Möchte ein Händler seinen Kunden auch die Bezahlung per Kreditkarte anbieten, sowie die weiteren Shop-Funktionen nutzen, so muss er sich zu einem Premium/Business-Account upgraden. Der Personal-Account ist für Personen und der Business-Account für Unternehmen und Firmen vorgesehen.

Diese Upgrade-Funktion wird kostenlos angeboten und steht umgehend zur Verfügung.

Wenn in den verschiedenen Shoplösungen durch den Enduser bezahlt worden ist, wird durch PayPal die Zahlung verifiziert und die Gültigkeit der Kreditkarte überprüft .Der Händler erhält eine eMail-Nachricht mit dem Zahlungseingang,welcher auf dem PayPal-Kontoauszug entsprechend dargestellt wird.

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Alle eingehenden Zahlungen werden dem Konto gutgeschrieben. Über dieses Konto kann man in der Form verfügen, dass man entweder ebenfalls bei PayPal-Händlern einkauft oder per Überweisung das Geld auf das eigene deutsche Bankkonto transferiert. Die Gebühr für eine Auslandsüberweisung auf ein deutsches Konto beträgt €1,-.

Konditionen

Wer als Händler den Personal Account hat, kann PayPal-Zahlungen kostenlos akzeptieren. Wer hingegen zusätzlich noch die Bezahlung per Kreditkarte anbieten will, muss sein Account zu einem Premium bzw. Business Account upgraden.

Innerhalb des Premium/Business Accounts stehen dann auch die Funktionalitäten Abrechnung von wiederkehrenden Zahlungen bei Mitgliedschaften zur Verfügung und die Massen-Auszahlung an zahlreiche Zahlungsempfänger (Webmasterprovisionen).

Entscheidet man sich für die Bezahlung als Premium/Business Account, wird für die Bezahlung per Kreditkarte noch einmal zwischen Merchant Rate und Standard Rate unterschieden:

 

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 Currency of Payment

 Merchant Rate9

 Standard Rate8

Euros

2.7% + EUR .35

3.4% + EUR .35

 

 

 

 

 

Bei der Merchant Rate wird auf das geclearte Volumen ein Disagio von 2,7% zuzüglich einer Transaktion von €0,35 erhoben und bei der Standard Rate ist der Disagiosatz bei 3,4%.

Der Unterschied zwischen dem Merchant und Standard Rate liegt in der Risikokategorisierung und entspricht in gewisser Hinsicht einer Rabattstaffel. In den Merchant Tarif gelangt man, wenn man mehr als 90 Tage bereits PayPal-Mitglied ist, in den 90 Tagen mehr als $3.000,- gecleart hat, von einem angesehenen Merchant Account Provider bereits positiv geprüft worden ist und ein eigenen Kreditkartenakzeptanzvertrag bekommen hätte oder ein großer Power Seller bei Ebay ist.

Die Konditionen bei PayPal können für die Akzeptanz von Kreditkartenzahlungen als unschlagbar attraktiv angesehen werden. Besonders, wenn man Produkte und Dienstleistungen für den amerikanischen Markt anbieten will, könnte PayPal eine interessante Alternative sein.

Allerdings hat PayPal in der Vergangenheit vorwiegend mit negativen Meldungen für Furore gesorgt. Nach der Übernahme Ende 2002 durch Ebay entwickelt sich PayPal immer mehr zu einem Bezahlsystem für Ebay-Händler. Händlern aus unbeliebten Produktkategorien bzw. Dienstleistungen wurden ohne Angaben von Gründen die Verträge gekündigt. Man versucht sich ein Saubermann-Image zuzulegen.

Es werden ohne Angaben von Gründen Accounts geschlossen und bereits geclearte Beträge ohne Angaben von Gründen einfach nicht ausgezahlt. So geschah es einer Internetseite vom amerikanischen Abtreibungsgegnern und einem Newsarchiv, welches sich kritisch zum Irakkrieg geäußert hatte. 

Zusammenhängen kann dies mit einer hohen Strafe, die PayPal dafür entrichten musste, dass man in der Vergangenheit Internet-Casino-Umsätze gecleart hat. Dies wurde nach dem USA PATRIOT Act als illegale "Geldwäsche" interpretiert und mit einer Geldstrafe geahndet.

Offiziell wurde im Mai 2003 die Abrechnung von Erotikseiten per Mitgliedschaft über PayPal verboten und auch hier wurden zahlreiche Zahlungen einfach einbehalten. Im Juni wurde dieses Verbot auch auf den Verkauf von Waren aus dem Adult-Umfeld erweitert. Selbst auf Produkte aus diesem Umfeld, die bei Ebay versteigert werden, sind von diesem Verbot betroffen, obwohl bei der eigenen Mutter (Ebay) der Handel über diese Plattform weiter (mit Ausnahme der deutschen User) gestattet ist.

Fazit: PayPal ist eine gute und günstige Lösung. Für kleine ecommerce Händler ist PayPal die perfekte Lösung, weil die Bezahlung per Kreditkarte angeboten werden kann.

Wer gerne PayPal als Bezahlverfahren in seinem Shop anbieten möchte, kann dies über Pay-4 bestellen.