MARKTPLATZKONZEPT

regionale und thematische eCommunity

Konzept zur Realisierung eines regionalen oder thematischen elektronischen Marktplatzes

Erstellt am 07. Juli 2002

von Dipl.-Kfm Jens Leinert

1 Inhaltsverzeichnis

 

1 Inhaltsverzeichnis *

2 Einleitung *

2.1 Begriffsdefinition Virtual oder Online Community *

2.2 Kundenbindung und virtuelle Communities *

2.3 Funktionalitäten einer virtuellen Community *

2.4 Aufbau und Betrieb einer Community *

2.5 Erlöse, Kosten und Nutzen einer Community *

2.5.1 Die Kosten einer Community *

2.5.2 Die Erlösarten einer Community *

2.5.3 Der Nutzen einer Community *

3 Community Arten *

4 Projektplanung *

4.1 Entwicklung einer Community-Strategie *

4.1.1 Ziele des Projektes *

4.1.2 Publikum, Inhalt und Funktionalität der Community *

4.1.3 Recherche des Projektes *

4.2 Organisation der Ablaufplanung *

5 regionaler Marktplatz *

5.1 Allgemeine Beschreibung der telemall 4.0 Plattform *

5.2 Begriffsdefinition *

5.3 Strategie für eine regionale Community *

6 Konzept und Realisierung einer regionalen Community *

6.1 Userengine / Rechteverwaltung und Administration *

6.1.1 Anforderung: *

6.1.2 Technische Umsetzung: *

6.1.3 Features der USERVERWALTUNG *

6.2 Community Management System (CMS System) als Redaktionssystem und Newsboard *

6.2.1 Anforderung Allgemein *

6.2.2 Anforderung Newsboard *

6.2.3 Technische Umsetzung Newsboard: *

6.2.4 Administration der Module inkl. Shopping-Plattform *

7 Marktplatzmodule *

7.1 Branchenbuch *

7.1.1 Beschreibung: *

7.1.2 Technische Umsetzung: *

7.2 Instant Homepages *

7.2.1 Beschreibung: *

7.3 Veranstaltungskalender *

7.3.1 Beschreibung: *

7.3.2 Technische Umsetzung: *

7.4 Jobbörse *

7.4.1 Beschreibung: *

7.4.2 Technische Umsetzung: *

7.5 Kleinanzeiger *

7.5.1 Anforderung *

7.5.2 Technische Umsetzung *

7.6 Mall *

7.6.1 Anforderung *

7.7 Shopfunktionalitäten *

7.7.1 Anforderungen *

7.7.2 Technische Umsetzung: *

7.7.3 Technische Umsetzung für individuelle Shoptypen *

7.7.4 Anforderungen a ein Shop-System: *

7.7.5 Anforderung Einbindung von externe Shops *

7.7.6 Technische Umsetzung: Integration von externen Shops *

7.7.7 Anforderung: Suche *

7.7.8 Technische Umsetzung: Suche *

7.7.9 Anforderungen Technik *

7.7.10 Technische Umsetzung: Technik: *

7.8 Service *

7.8.1 FAQ *

7.8.2 Sitemap *

7.8.3 Impressum *

7.8.4 Kontakt *

7.8.5 Suche *

7.9 Mapping / Routing *

7.9.1 Anforderung *

7.9.2 Technische Umsetzung: *

7.10 Statistik Tool *

7.10.1 Anforderung *

7.10.2 Technische Umsetzung *

8 Entertainment *

8.1 Anforderung *

8.2 Technische Umsetzung *

8.3 Chat *

8.3.1 Anforderung: *

8.3.2 Technische Umsetzung: *

8.4 Foren *

8.4.1 Anforderung *

8.4.2 Technische Umsetzung: *

8.5 Gästebuch/Rezension *

8.5.1 Anforderung: *

8.5.2 Technische Umsetzung: *

8.6 Postcards *

8.6.1 Beschreibung *

8.6.2 Technische Umsetzung *

9 FAQ’s / Technische Fragen *

9.1 Datenbankfragen *

9.2 API/Schnittstellen-Fragen *

9.3 Mengengerüstfragen *

9.4 Entwicklung, Installation und Produktion *

9.5 Sonstige Fragen *

10 Betrieb und Betreuung einer regionalen Community *

11 Weiterführende Literatur *

2 Einleitung

Communities im Internet gelten als die neue Strategie, um die Vielzahl der Informationen im Internet zu kategorisieren und thematisch aufbereitet zu präsentieren. Virtuelle Gemeinschaften bieten alles, was nicht nur Kunden, sondern auch Lieferanten und Wettbewerber wünschen: unkomplizierten E-Commerce, erstklassigen Service und Informationen, aber auch die Möglichkeit, Kritik zu üben oder sich mit Gleichgesinnten auszutauschen.

Diese Anleitung zur Erstellung einer Community in Form eines Marktplatzes berücksichtigt im Schwerpunkt den elektronischen Handel. Diese Thematik findet in der aktuellen Literatur (siehe Literaturhinweise) nur eine untergeordnete Bedeutung.

Im ersten Abschnitt werden die Begriffe Community und die Aufgaben einer Community im allgemeinen näher erläutert. Im Detail gilt es die Möglichkeiten einer Community, der Nutzen, die Erlöspotentiale und die Kosten zu definieren. Im zweiten Abschnitt werden die unterschiedlichen Communityarten erklärt und die Unterschiede herausgearbeitet. Dann wird ein allgemeiner Projektablauf für die Realisierung einer eigenen Community im allgemeinen vorgestellt, um dann die theoretischen Ansätze an einem konkreten Beispiel zu demonstrieren.

Im Kapitel Nr. 5 wird an einem Praxisbeispiel für eine regionalen Community alle theoretischen Überlegungen exemplarisch durchgeführt und untersucht. Dieses Praxiskonzept kann eine Grundlage für eigene regionale Communities darstellen.

 

2.1 Begriffsdefinition Virtual oder Online Community

Dem Wort Community begegnet man auch im deutschsprachigen Raum mit der zunehmenden Bedeutung des Internets für das Geschäfts- und gesellschaftliche Leben immer häufiger.

Wörtlich genommen bedeutet Community Gemeinschaft, Gemeinde, Körperschaft, Gemeinwesen; dies kann sowohl geografisch interpretiert werden als eine Gruppe von Menschen, die in derselben Region oder am selben Ort leben, oder sich auf Menschen beziehen, die zusammenleben und gemeinsame Interessen haben oder an einer gemeinsamen Aufgabe arbeiten.

Bei der Übertragung des Begriffs auf den Bereich der elektronischen Kommunikation geht die Beschränkung auf den gemeinsamen Aufenthaltsort der Menschen verloren; das Internet zeichnet sich ja gerade dadurch aus, dass es eine Verbindung schafft, bei der die räumliche Entfernung zwischen den Partnern völlig bedeutungslos wird. Damit rückt ein anderes wichtiges Merkmal im Zentrum der Betrachtung:

Die Mitglieder einer Community werden selbst aktiv und treten auf diese Weise mit den anderen Mitgliedern der Gemeinschaft in Interaktion.

 

2.2 Kundenbindung und virtuelle Communities

Um in virtuellen Märkten erfolgreich zu sein, sind die bewährten Konzepte des Brand-Marketing, Nischenmarketing, One-to-One-Marketing und des Beziehungs-Marketing in die virtuelle Welt umzusetzen. Zu den Gewinnern zählen alle jene Unternehmen, denen es gelingt, eine klar wahrnehmbare Positionierung, d.h. eine klare Ausrichtung auf bestimmte Zielgruppen und deren Bedürfnisse zu erreichen. Sie haben ein individuelles Geschäftsmodell ausgeprägt, das einen optimalen Mix aus den Hauptelementen eCommerce, eContent, eService und eCommunity enthält, wobei alle Bemühungen zur Bindung der Zielgruppe an der eigenen Community gipfelt.

2.3 Funktionalitäten einer virtuellen Community

Das Angebot der Community lässt sich neben den inhaltlichen Komponenten auch in organisatorische Bereiche einteilen, die den Umgang mit der Site und die Kommunikation zwischen allen Beteiligten betreffen. Die wichtigsten Funktionen dieser Bereiche sind:

  • Orientierung im Angebot
  • Information und Zugang zu den Inhalten
  • Kommunikation zwischen den Nutzern
  • Transaktion und kommerzielle Elemente
  • Mailing-Liste: Senden und Empfangen von Beiträgen über e-Mail
  • Web-Interface entspricht Forum-Funktion (linear, keine Themenbereiche innerhalb einer Gruppe; es ist aber möglich, Threads zu verfolgen)
  • Möglichkeit zum Einrichten eines moderierten Forums bzw. einer moderierten Mailing-Liste: Beiträge werden dann nur nach Freigabe durch den Moderator weitergegeben
  • Mitgliederverzeichnis; Mitgliederprofile werden gruppenübergreifend gespeichert
  • Suchfunktionen: innerhalb einer Gruppe, gruppenübergreifend, thematische Suche
  • Differenzierte Vergabe von Zugriffsrechten
  • Kalender
  • Linkliste
  • Datenbank
  • Umfragen (Polls)
  • Chat
  •  

    2.4 Aufbau und Betrieb einer Community

    Beim Aufbau einer eigenen Community empfiehlt sich die Erstellung eines Businessplans und der Aufbau entlang den vier Phasen: Community-Strategie, Community-Konzept, Realisierung und Betrieb. Einmal in Betrieb durchläuft eine Community vier Stadien auf ihrem Weg vom Markt der individuellen Dörfer zum Markt der Infomediäre. Auf diesem Weg kommt es vor allem darauf an, vom ersten Tag an Traffic in die Community zu bringen, User-Profile zu gewinnen und bei gewachsener Mitgliederzahl diese eng an die Community zu binden.

    Als Erfolgsfaktoren eines aktiven Community-Managements haben sich bewährt, unterschiedliche und klar wahrnehmbare Rollen in der Community auszubilden, ein Marketing in der realen und virtuellen Welt aufzusetzen, den Finanzen, Erlösen wie Kosten, großes Augenmerk zu sichern, sowie immer mehr Kooperationspartner zu gewinnen, deren Angebote die Community ständig attraktiver machen.

    2.5 Erlöse, Kosten und Nutzen einer Community

    2.5.1 Die Kosten einer Community

    Die Kosten einer Community, ob für den Aufbau oder den laufenden Betrieb, setzen sich aus zahlreichen Einzelpositionen zusammen. Neben der Technik bilden dabei die Kosten des Personals und des Marketing den Schwerpunkt. Je nach Ziel und Größe der Community können die Kosten zwischen wenigen tausend und mehreren Millionen Euro Betriebskosten je Jahr liegen.

    2.5.2 Die Erlösarten einer Community

    Den Kosten gegenüber stehen die Erlösarten, die einer virtuellen Gemeinschaft zur Verfügung stehen:

     

    2.5.3 Der Nutzen einer Community

    Vor dem Aufbau einer Community sollte der zu erreichende Nutzen genau bestimmt werden. Vom ihm hängt stark die Ausprägung des Angebotes und die Intensität im Aufbau ab. Folgende Hinweise sollen eine erste Orientierung geben:

    Nutzen der User

  • Spaß haben
  • Wissen austauschen
  • Ins Gespräch mit anderen Experten treten usw.
  • Marktanteile gewinnen

  • Hohe Zahl der Erstkontakte (hohe Klickrate auf Site)
  • Neue Mitglieder gewinnen
  • Namen der Marke/des Community-Namens bekannt machen usw.
  • User binden

  • Markennamen der Community im Internet bekannt halten
  • Namen der Community in der realen Welt bekannt halten
  • Beziehungsabbrüche vermeiden (Wechsel erschweren)
  • Verlängern der Customer-Lifetime und damit mehr Value
  • Kunden zufriedener mit Produkt und Service machen etc
  • Erlössteigerung erreichen

  • Wiederverkauf des gleichen Produktes erhöhen
  • Cross-Selling-Potentiale ausnutzen
  • Erhöhen der Häufigkeit des Kaufes (Frequenz)
  • Erhöhen der Preisbereitschaft etc.
  • Höhere Deckungsbeiträge erreichen

  • Nutzung von Content und existierenden Ressourcen (z.B. Verlage, Sparkassen etc.) für die Internetcommunity
  • Niedrigere Werbekosten für Neukunden durch Community-Angebot und Mund-zu-Mund-Propaganda kostengünstig Stammkunden binden
  • Niedrigere Betreuungskosten für Kunden oder Mitglieder
  • Niedrigere Abwicklungskosten etc.
  • [aus: www.cyber-communities.de. Virtual Communities: Strategie, Umsetzung, Erfolgsfaktoren]

     

    3 Community Arten

    Communities finden im Internet eine immer größere Bedeutung. Neben der unkontrollierten Informationsüberflutung gewinnt das Bedürfnis nach qualifizierter und gezielter Information immer mehr an Bedeutung. Ein Sammelpunkt aus qualifizierten Informationen von Experten, Usern und Informationslieferanten bildet eine virtuelle Gemeinschaft – eine Community.

    Es gibt drei Arten von (Verbrauchsorientierten-) Communities:

  • demographische Community
  • themenspezifische Community
  • regionale Community
  • Demographische Communities lassen sich nach dem Geschlecht, dem Lebensabschnitt oder der ethnischen Herkunft einteilen. Beispiele sind Communities für Teenager, Alleinerziehende, Eltern, deren Kinder aus dem Haus sind, und Senioren.

    Themenspezifische Communities drehen sich um Interessenschwerpunkte. Zu ihnen zählen Gemeinschaften, die sich auf Hobbys und Freizeitbeschäftigungen wie Malen, Musik oder Gartenpflege und auf Interessenbereiche wie Politik oder Religion konzentrieren.

    Regionale Communities werden im Hinblick auf einen bestimmten geographischen Raum gebildet, in dem alle Teilnehmer der Gemeinschaft dasselbe Interesse haben – gewöhnlich, weil sie dort ansässig sind. Die regionalen Informationen bilden eine Nachrichtenbörse über Ereignisse z.B. der Kulturszene sowie über Informationen die in der Region gerade aktuell sind. Sie können Verzeichnisse über Restaurants, Galerien, Einzelhandelsgeschäfte beinhalten sowie Newsmeldungen über Kunst- und Theaterkritiken. Diskussionen, Veranstaltungen und Stadtpläne stehen für Besucher der Stadt zur Verfügung.

    Die regionalen Communities gewinnen immer mehr an Bedeutung. Auch wenn man sich weltweit informieren und einkaufen gehen kann, so möchte der User sich auch im World Wide Web in seine gewohnte heimatliche Umgebung begeben.

    In der realen Welt gibt es Einzelhandelsgeschäfte, Einkaufszentren (Mall) oder interessante Innenstädte, in denen sich Leute treffen um einzukaufen, sich zu unterhalten oder Informationen auszutauschen. Dafür stehen In der realen Welt Cafés, Restaurants, Einzelhandelsgeschäfte sowie allgemeine Treffpunkte zur Verfügung. Zeitschriften und Magazine informieren über das kulturelle Geschehen. Man kennt seine Lieblingsgeschäfte und hat sich durch zahlreiche Testkäufe über Qualität, Service und Zuverlässigkeit überzeugt. Man hat seine Freunde oder Lektüren um sich über das aktuelle Geschehen zu informieren bzw. man vertraut der Meinung der bekannten Experten.

    Das Einkaufen bei einem persönlich bekannten Einzelhändler wird über das Internet eher getätigt, als bei einem unbekannten Einzelhändler aus einer anderen Region oder sogar aus dem Ausland. Der Markenbekanntheitsgrad des Einzelhändlers aus der realen Welt kann auf das Internet übertragen werden und somit auch das gewonnene Vertrauen. Sollte die erbrachte Leistung nicht den Anforderungen entsprechen, so kann der User die Ware zur Not auch persönlich zurück bringen bzw. reklamieren.

    Um eine erfolgreiche Community im Internet zu betreiben, ist die Übertragung der realen Welt auf die Internet Welt notwendig.

    Die besten Voraussetzungen als Betreiber einer regionalen Community sind:

  • Sparkassen und Volksbanken
  • Medienhäuser und regionale Verlage
  • Für Sparkassen und Volksbanken ist der Aufbau von regionalen Online-Diensten inklusive eines E-Commerce-Angebotes interessant, um die Geschäftsprozesse aus der realen Welt auf die virtuelle Welt zu übertragen. Der Finanzdienstleister kann an seine Einzelhändler Shops anbieten und, wie im realen Leben auch, die Kassen und damit die Zahlungsabwicklung betreuen. Somit kann der Finanzdienstleister auf die Herausforderungen der New Economy reagieren und sich den Firmenkunden als Kompetenzpartner im E-Business präsentieren. Die Kontakte zu der Zielgruppe sind bereits über bestehende Geschäftsbeziehungen vorhanden und können zusätzlich als Instrument der Kundenstammbindung dienen. Gleichzeitig bieten die Banken zusätzliche Finanzdienstleistungen über den Shop an (Leasing und Finanzierung) und stellen wie auch in der realen Welt die Payment-Lösung.

    Medienhäuser und regionale Verlage müssen ihr Anzeigengeschäft auch im Internet bedienen und ihre Printinhalte online anbieten. Damit einhergehend sind Medienhäuser und Verlage bemüht, ihren Anzeigenkunden Online-Services und insbesondere E-Commerce-Produkte anzubieten. Gleichzeitig wird dem

    (Anzeigen-)Vertrieb ein hochwertiges Produkt zur Unterstützung gegeben. Hier besteht bereits über das Anzeigengeschäft ein enger Bezug zum regionalen Einzelhandel, die lokale Kompetenz und Content sowie das Medium, um Werbung für die Online Community innerhalb der klassischen Medien umzusetzen.

    Im Idealfall bilden die regionalen Sparkassen und ein regionales Medienhaus eine gemeinsame Betreibergesellschaft zum Betrieb und Vermarktung eines virtuellen Marktplatzes inkl. Einkaufszentrum und Branchenbuch für den lokalen Einzelhandel.

     

    Der Erfolg einer Community ist auch abhängig von den Usern als Nutzer dieser Community. Es sollte wichtig sein, dass die User in die Community involviert werden und, wenn möglich, aktiv an der Gestaltung der virtuellen Community mit einbezogen werden.

    Die Community stellt hierbei den Usern die Plattform zur Selbstentfaltung. Der User hat aufgrund der wachsenden Struktur einer Community die Möglichkeit, die Seiten selbst inhaltlich zu gestalten, um sie für seine und andere Interessen nutzen zu

    können (Community Gedanke).

    Das kann dadurch geschehen, dass Unternehmen sich selbst im Branchenbuch eintragen. Die Informationen über das Unternehmen können erweitert werden mit Wegbeschreibungen, aktuelle Meldungen über das Unternehmen, Jobgesuche oder Veranstaltungen, die das Unternehmen selbst administriert.

    Diese Informationsdarstellung der Unternehmen, Sehenswürdigkeiten oder Gastronomiebetrieben sind bereits individuelle Instant-Homepages, welche die Attraktivität der gesamten Community erhöhen.

    Eine weitere Möglichkeit für User sich mit der Community zu identifizieren sind Foren und Gästebücher, welche die einzelnen Instant-Homepages bewerten. Diese Bewertungen können im Rahmen von Schulnoten erfolgen, aber auch eine unabhängige Rezession eines Restaurantbesuchers steigert den Community-Gedanken.

    Vorreiter amazon zeigt, wie sich Shop und Community auf einfache Weise verbinden lassen. Zu den einzelnen angebotenen Produkten können professionelle Rezensenten, Verlagsmitarbeiter und vor allem Leser eine eigene Produktbeurteilung abgeben. Somit kann über jedes Produkt/Unternehmen/Veranstaltung etc. eine ganze Reihe von Informationen und Meinungen auch von den Nutzern abgerufen werden. Somit gelingt eine Informationsversorgung auf den User und erhebliche Kosten für die Contentgewinnung können eingespart werden.

    In diesem Marktplatzkonzept werden Communities betrachtet, die mit typischen Funktionen wie:

  • Virtuelle Marktplätze
  • Web-Shops
  • Shopping-Malls
  • Kleinanzeiger
  • Branchenbücher
  • als Schwerpunkt haben.

    Gerade diese Marktplätze haben ein Bedarf an klassischen Communitykomponenten, da wie in der realen Welt auch, eine Kommunikation zwischen den Marktteilnehmern auch im Internet notwendig ist, um Dissonanzen der Kaufverhandlungen zu eliminieren.

    Diese freie Kommunikation über das Internet kann verglichen werden mit den antiken bzw. realen Marktplätzen. Auf realen Marktplätzen treffen sich Menschen nicht nur um Ware zu kaufen und zu verkaufen, sondern auch um miteinander zu kommunizieren, sich zu treffen und zu unterhalten.

    Über Tausende von Jahren waren Märkte der Ort für Gespräche zwischen Menschen, die andere mit den gleichen Interessen gesucht haben.

     

    4 Projektplanung

    Die Projektplanung für eine Community gliedert sich in 4 Phasen.

    Phase 1: Community-Strategie

    Die Anforderungen des Marktes an professionelle Communities machen es

    erforderlich, dass ein Internetkonzept entwickelt wird. Dazu gehört die Bedarfs- und

    Internetanalyse der Zielgruppen und die Einbindung der Community-Strategie in den

    bestehenden Marketing- und Kommunikationsmix aus dem klassischen Bereich.

    Das Internet stellt besondere Anforderungen, d.h. Ideen und Konzepte aus dem klassischen Umfeld lassen sich nicht 1:1 auf das Internet übertragen, sondern müssen speziell für das Internet angepasst und modifiziert werden.

    Neben der Erstellung eines Community-Konzeptes umfasst der Bereich die

  • Wirtschaftlichkeitsanalyse der Community
  • Markt-, Branchen- und Wettbewerbsanalysen
  • Strategieentwicklung für die Community
  • Einbindung der neuen Medien in den Kommunikationsmix der Community
  • Integration in vorhandene Marketing- und Vertriebsstrategien der Projektpartner
  • Konzeption von eCommerce-Lösungen
  • One-to-One Business-Strategien
  • Markenführung der Community im Internet und in der realen Welt
  • Beratung IT-Infrastruktur, Zahlungssysteme und Sicherheit
  • Research
  • Entwicklung einer Internet-Kommunikationsstrategie
  • Erstellung von Werbebannern
  • Buchung auf Werbeträgern
  • Ausarbeitung von Internet-Mediastrategien
  • Phase 2. Community-Konzept

    Auf Grundlage der erarbeiteten Community-Strategie werden die Konzepte entwickelt.

  • Grafisches Konzept
  • Technisches Konzept
  • Vermarktungskonzept
  • Marketingkonzept
  • Betreuungskonzept
  • Auf der Grundlage dieser Konzepte basiert dann die Produktion bzw. die Umsetzung.

    Phase 3. Realisierung (Produktion und Umsetzung)

    Kreation/Grafik

    Die Bedeutung von Interaktionsdesign und die Schaffung von intuitiv zu bedienenden

    Informationsumgebungen gewinnen immer mehr an Bedeutung.

    Der Bereich Design beschäftigt sich deshalb mit der Entwicklung von Kommunikationslösungen, dem Entwurf und der Umsetzung von Online-Styleguides, der Gestaltung und graphischen Optimierung von Internetpräsentationen und der Forschung im Bereich des Interaktionsdesigns.

    Webdesign

    Im Bereich Webdesign wird die Produktion der multimedialen Internetpräsentationen

    zusammengefasst und die Umsetzung der Designvorgaben realisiert. Dieser Bereich

    muss sich mit den neuesten Entwicklungen der Web- und HTML-Technologie beschäftigen.

    Sogenannte Web-Scouts recherchieren neueste Trends und technische Möglichkeiten und setzten diese nach Prüfung der Usability bei Projekten um.

    Programmierung

    Eine Internetpräsentation entwickelt sich immer stärker zu einem Kommunikationsmedium.

    Sekundär ist das Lesen von Informationsseiten, sondern ein Internetauftritt muss, im Marketing- und Kommunikationsmix von Unternehmens- und Produktpräsentationen eingebunden werden.

    Der individuelle Programmieraufwand sollte gering gehalten werden. Es empfiehlt sich, dass man auf entsprechende Standardsoftware zurückgreift und diese durch individuelle Anpassungen, durch entsprechende Anpassungsprogrammierer, auf die individuellen Bedürfnisse modifiziert.

     

    Phase 4. Einführung und Betreuung

    Der laufenden Betrieb der Community muss durch eine professionelle Betreuung gewährleistet werden.

    Dies umfasst das gesamte technische Umfeld vom Servermanagement bis hin zur

    Beantragung von Internetadressen und der Verwaltung von Email-Adressen.

    Dazu gehört die Analyse der Community nach Benutzer- und Internetlaufverhalten sowie die Entwicklung von Internet- Events und die redaktionelle Betreuung. Die Betreuung von Email-Anfragen und die Verwaltung von Userdaten haben besonders bei Communities eine übergeordnete Priorität.

     

    4.1 Entwicklung einer Community-Strategie

    Zur Umsetzung einer Community ist es erforderlich, dass folgende Aspekte berücksichtigt werden:

    4.1.1 Ziele des Projektes

    Um das Community-Projekt optimal umsetzen zu können, ist es notwendig, dass eine Community-Strategie entwickelt wird.

    Dabei sind folgende Fragen zu berücksichtigen:

  • Wie kann man die Ziele der Community zusammenfassen ?
  • Was sind die grundsätzlichen Ziele der Community ?
  • Durch welche Ergebnisse wird die Community zum Erfolg ?
  • Welche Arbeiten wurden für das Design oder ein neues Design der Website unternommen ?
  • Soll die Community eine vorhandene Branding- und/oder Marketing-Strategie unterstützen ? Wenn ja, wie ?
  • Welche Branding- und CI-Elemente (Logos, Artwork, Schriftarten) und Vorgaben gibt es und wie sehen diese aus ?
  • Dabei werden folgende Aspekte zu beachten sein, deren Reihenfolge anfänglich zu

    bestimmen sein werden:

  • Soll die Community-Strategie einer Marketing-Strategie entsprechen ?
  • Sollen vorhandene Inhalte verwendet werden ?
  • Qualität der Ausführung
  • Time-to-Market
  • Einfache Pflege der Website
  • Übertreffen der Konkurrenten im Web
  • Einhaltung des Budgets
  •  

    4.1.2 Publikum, Inhalt und Funktionalität der Community

    Publikum

  • Welche Anwendertypen sollen mit der Community angezogen werden ?
  • Was sind die Ziele für die jeweiligen Anwendertypen ?
  • Welche Produkte/Dienstleistungen werden einbezogen ?
  • Welche Ziele gibt es in Bezug auf Produkte/Dienstleistungen ?
  • Inhalt

  • Woher kommen die Inhalte ? Sind die Inhalte neu, wiederverwendet oder beides ?
  • Wie oft werden neue Inhalte hinzugefügt ? Wer wird die Inhalte aktualisieren ?
  • Funktionalität

  • Welche Funktionen sind notwendig ?
  • Wer wird diese Funktionen aktualisieren ?
  • Gibt es besondere Sicherheitsaspekte, die zu beachten sind ?
  • Gibt es andere technische Gegebenheiten oder Einschränkungen ?
  • Wer betreibt den Server auf welche Art und Weise ?
  • Welche bestehenden Systeme/Datenbanken müssen integriert werden ?
  • Wie sieht Ihre Langzeitplanung für die Community aus ?
  •  

    4.1.3 Recherche des Projektes

    Die Recherche zur Vorbereitung des Projektes ist entscheidend. Je umfangreicher die Recherche, desto erfolgreicher bzw. zielgruppenorientierter ist die Community.

  • Branding in vergleichbaren Situationen
  • Gleiche Zielgruppe
  • Farben, Look-and-Feel, Benutzeroberfläche, Layout
  • Größe der Community
  • Veröffentlichungsmodell
  • Wirkung der Community
  • Qualität der Grafiken
  • Qualität der Inhalte
  • Funktionalität der Community
  • Anwendergemeinde, spezielle Angebote, Geschwindigkeit
  • Allgemein beliebteste Community
  • Seiten der Mitbewerber
  •  

    Anhand dieser Informationen kann eine effektive Community-Strategie entwickelt werden, wobei die einzelnen oben genannten Bereiche in kleinen Workshops zu erarbeiten wären, die dem Projektablauf förderlich sind.

    4.2 Organisation der Ablaufplanung

    Die Inhalte sowie Projektverantwortlichen werden festgelegt. Der Zeitplan und ein Pflichtenheft werden erstellt.

    Die Produktion und Umsetzung der Community, auf Basis des Pflichtenhefts, umfasst die Teilbereiche

  • Creation
  • Webdesign und HTML Programmierung
  • Datenbank und Anpassungsprogrammierung
  • Betreuung.
  • 5 regionaler Marktplatz

    Der Aufbau eines regionalen Marktplatzes inkl. eCommerce Funktion ist ein sehr komplexer Bereich. Die Erfahrungen der telemall AG durch den Aufbau und den Betrieb von zahlreichen solchen Marktplatzlösungen soll in dieser Dokumentation aufzeigen, welche Anforderungen an solche einen Marktplatz gestellt werden und welche Produkte und Module aus dem telemall-Produktportfolio genutzt werden können.

    5.1 Allgemeine Beschreibung der telemall 4.0 Plattform

    Die Projektrealisierung erfolgt durch den Einsatz der Standardsoftware telemallCOMMUNITY.

    telemallCOMMUNITY ist eine Standard-Software zur schnellen und ressourcenschonenden Implementierung eines High-End-Markplatzes. Als Standardsoftware werden bei Projekten mit telemallCOMMUNITY lange und teure Entwicklungsphasen eliminiert. Gleichzeitig garantiert die technische Struktur der Software durch modularen Aufbau und XML-Architektur eine schnelle und günstige Installation sowie vollkommene Flexibilität im Hinblick auf Ausstattung und Optik des Marktplatzes sowie die Integration von Fremdsystemen.

    telemallCOMMUNITY ermögicht eine kundenindividuelle Zusammensetzung von E-Commerce (Mall mit unbegrenzter Shopanzahl), Content Management und Interaktivität (Chat, Foren, etc).

    Die telemall AG bietet Marktplatz-Lösungen aus einer Hand: Technologie, Implementierung, Webdesign, Anpassung und Consulting.

    Die telemall-Software wurde Anfang 2001 vom Hessischen Wirtschaftsminsterium sowie dem FAZ-Institut für Management als „erfolgreich umgesetzte innovative Spitzenleistung" und die telemall AG als „hessisches Vorzeigeunternehmen" ausgezeichnet.

    Das Gerüst der Community basiert auf einem leistungsstarken und flexibel verwaltbaren Zugangs- und Rechtesystem, der User Engine, die durch XML-Datenaustausch plattformunabhängig und skalierbar ist.

    Rund um das Grundgerüst ist der Marktplatz über Standardmodule kundenindividuell zusammensetzbar. Alle zentralen Funktionalitäten stehen zur Integration bereit: Shopping-Mall mit online-einrichtbaren Shops, Instant-Homepages und Branchenbuch, Redaktionssystem, Jobbörse, Veranstaltungskalender, Behördenführer, Chat, Foren, Webmail usw. Die Modulpalette ist flexibel in jede Richtung erweiterbar.

    Ein leistungsstarkes Content Management System erlaubt eine effektive und schnelle Selbstverwaltung des Marktplatzes. Änderungen und Anpassungen können vom Betreiber schnell und einfach selbst vorgenommen werden.

    telemallCOMMUNITY basiert auf der Zukunftstechnologie XML. Fremdsysteme sind problemlos integrierbar, offene Schnittstellen sind garantiert. Unterschiedlichste Datenformate von WAP über PDF bis Word können problemlos erzeugt werden.

    Durch den modularen Aufbau können auch nur einzelne Aspekte der telemallCOMMUNITY geordert werden und in der zentralen Plattform dargestellt werden.

    5.2 Begriffsdefinition

    User Besucher der Seite, der ausschließlich Content konsumiert und die öffentlichen Marktplatz-Module nutzt. Ein User kann auch unpersonalisiert einkaufen.
    Registrierter

    User

    Besucher der Seite, der die Seite für sich individuell zusammenstellt, Content konsumiert, die Marktplatz-Module und Shops nutzt
    Freier

    Redakteur

    Registrierter Redakteur im CMS mit einem speziell angepassten Userinterface für die Bereiche News und Veranstaltungen (z.B. Clubs, Vereine, ...)
    Kunde Registrierter Redakteur im CMS mit einem speziell angepassten Userinterface für eine eigene Instant Homepage
    Mitarbeiter des Marktplatz-

    betreibers

    Registrierter Benutzer des CMS, der auf bestimmte Bereiche der Seite Lösch-, Änderungs- und Erweiterungsrechte hat; Manche Funktionen werden erst durch den Workflow vom Chef des Marktplatzbetreiber freigegeben
    Vorgesetzter des Marktplatz-

    Betreibers

    Registrierter Benutzer des CMS , der auf alle Bereiche der Seite alle Rechte hat und Änderungen von Mitarbeitern, Redakteuren und Kunden freigeben darf
    Workflow Definierte Abfolge von Freigabe-, Benachrichtigungs- und Zurückweisungs-funktionen
    CMS Community Management System = System, mit dem die Daten eingepflegt werden können.
    Marktplatz-

    Betreiber

    Betreibergesellschaft des Marktplatzes. Gesellschaft kann aus mehreren Firmen bestehen.
    Shopbetreiber Personalisierter User und Besitzer / Verwalter  eines oder mehrerer Shops und / oder Instant Homepage-Betreiber
    Nick Spitzname, den sich die Benutzer selbst aussuchen können, der systemweit einzigartig ist
    Administrator Vollzugriff im CMS, den Shops und des Marktplatzes. Kann Benutzer mit beliebigen Rechten anlegen, löschen, sperren, ändern. Kann jede Aufgabe und jede Transaktion auf dem Server durchführen.
    Moderator Administrator eines speziellen Bereichs der Site oder eines speziellen Aufgabengebietes
    Medien Bilder, Sounds, Videos, Animationen inkl. Mime-Types und relevante Größen (Breite, Höhe, Dauer, ...)
    Dokument Komplettes Content-Paket mit Medien, Text, Anriss, Veröffentlichungs- und Sperrdatum, usw.
    Mall Zusammenführung aller Shops zu einer Einkaufsmall auf der Startseite.

    5.3 Strategie für eine regionale Community

    Eine Sparkasse/Volksbank, ein regionales Medienhaus und ein lokale Internetagentur beabsichtigen den Aufbau einer regionalen Community inkl. eines virtuellen Marktplatzes.

    Die regionale Community soll dazu dienen, dass die Chancen des Internets genutzt und die gestärkt wird. Bestandteile der regionalen Community ist ein virtuellen Marktplatzes mit Informations- und Commerce-Bereiche mit Shop-Angeboten einerseits und Informationsangeboten zu Tourismus, kommunalen Diensten und Veranstaltungen der Region andererseits. Wie auf einem "echten" Marktplatz sollen auch hier Geschäfte, Rathäuser, Schulen, Kirchen, Restaurants usw. für den Internetsurfer (User) zu finden sein. Menschen gehen auf den Marktplatz und suchen nach bestimmten Produkten oder wollen einfach bummeln gehen. Kunden informieren sich in den Geschäften und tätigen Käufe.

    Neben Unternehmen werden auch Kommunen im Virtuellen Marktplatz zu finden sein.

    Zusatzdienstleistungen sollen die Attraktivität des virtuellen Marktplatzes erhöhen. Besucher sollen ständig wechselnde Informationen und Angebote erhalten und sich über Veranstaltungskalender, Kulturinformationen, Touristeninformationen, Chat und Vereinsinformationen sich über das Internet informieren.

    Sparkassen/Volksbanken und Finanzinstitute haben die Möglichkeit ihre Produkte und Dienstleistungen ebenfalls über das Internet anzubieten. Wie in der realen Welt auch, können die Finanzinstitute die Kasse und damit die Zahlungsabläufe betreuen. Wenn in einem Shop online eingekauft wird, so können die Zahlungsabwicklung zwischen Kunde und Shopbetreiber abgewickelt werden und der Betrag auf dem Konto des Shopbetreibers gutgeschrieben werden. Zusätzlich können weitere Finanzdienstleistungen wie Kreditkauf oder Leasing als Produkte in den Kassenbereich der einzelnen Shop integriert werden. Der Vertrieb der Shops kann über bestehende Kontakte über die lokalen Firmenkundenbetreuer zu den Einzelhändlern erfolgen. Die Beziehung zu den Konsumenten kann dazu genutzt werden, um ein Vertrauen zwischen Kunden und Shops aufgebaut wird (Zertifikat).

    Key Business der regionalen Geldinstitute heute:

  • Kerngeschäft im Bereich Privatkonten und KMU´s.
  • Zumeist regionale Präsenz oder Ausrichtung.
  • Meist noch keine Zusatzgeschäfte im Programm. (Finanzdienstleistungen, eBusiness)
  • Geringe Ausrichtung auf das Internet.
  • Durch eCommerce und Mallanbieter positioniert sich der Finanzdienstleister als:

  • Positioniert sich das Geldinstitut meist als Vermittler in der lokalen Geschäftswelt, mit einer starken Ausrichtung auf ihr Key Business.
  • Entwickelt das Geldinstitut eine regional geprägte Community-Plattform
  • Unterscheiden sich die Services des Geldinstitut von den "Commercial Banks" durch lokale Portale für Finanzdienstleistungen.
  • Verlage und Medienhäuser verfügen über die inhaltliche Kompetenz für den Content innerhalb einer Community. Die Verbundenheit zu den Einzelhändlern vor Ort und die permanente Betreuung durch die Anzeigenvertreter bilden eine Vertrauensgrundlage. Der Vertrieb von Shops, Branchenbucheinträgen oder Banner kann über die Anzeigenvertreter als zusätzliches Produkt zum klassischen Printprodukt mitangeboten werden.

    Im Rahmen von Anzeigenkampagnen und Marketingaktivitäten kann in den klassischen Printmedien ebenfalls Marketing für das Online Produkt gemacht werden. Die redaktionellen Beiträge, Anzeigen, Kleinanzeigen, Veranstaltungstermine etc. aus dem Printbereich können auf das Onlineprodukt übertragen werden.

    Warum Marktplätze:

  • Kundenbindung
  • Kosteneinsparungen
  • Generierung von Zusatzgeschäften
  • Innovationsvorsprung
  • Hoher Vertrauensvorschuss gegenüber lokalen Providern oder
    Internetanbietern
  • Bereitstellung der notwendigen Zahlungsmittel/Abwicklungen
  • Großer Kundenstamm für potentielle Marktteilnehmer
  • Profilierung des Geldinstitutes im ländlichen Raum als Knotenpunkt
  •  

    Marketing

  • Erhöhung der Kundenloyalität und Kundenbindung (+)
  • personalisierte und zielgruppenspezifische one2one Angebote (+)
  • Vertrieb

  • Horizontale und vertikale Umsatzsteigerung (+)
  • 24 Stunden Verfügbarkeit (+)
  • zusätzliche Services (Ausstattung, Foren, cc..) (+)
  • Support der Gastronomen durch Callcenter Anbindung (+)
  • Logistik
  • Zentrale Logistik-Koordination (+)
  • Senkung der Logistikkosten durch gemeinsame Belieferung (+)
  • 6 Konzept und Realisierung einer regionalen Community

    Die Beschreibung für die Umsetzung der Strategie für eine regionale Community erfolgt mit der gleichzeitigen Beschreibung der entsprechenden Lösungsvorschläge.

    Der Basiskern für die gesamte regionale Community bildet die Userverwaltung inkl. der Rechteverwaltung.

    6.1 Userengine / Rechteverwaltung und Administration

    6.1.1 Anforderung:

    Der User soll sich systemweit bei der regionalen Community registrieren können. Das heißt, einmal eingeloggt soll das CMS, der Marktplatz, die Shops den User kennen und dieser muss keine Daten erneut eingeben. Der User soll auf jeder Einstiegsseite mit seinem Namen begrüßt werden, in den Shops wird seine bevorzugte Zahlungsart gespeichert, der Chat merkt sich seinen Nick, usw.

    Durch die gemeinsame Personalisierung soll ein gemeinsamer Warenkorb zwischen den Shops ermöglicht werden, aber auch ein eigenen Warenkorb pro Shop möglich sein. Hat sich der User per Username und Passwort bei einem Shop angemeldet, so soll er ebenfalls in allen anderen Modulen angemeldet sein und seine Session-ID soll bestehen bleiben, so dass sein Warenkorb und seine Anmeldung beim Wechsel zwischen CMS, Shops und Marktplatz nicht verloren geht.

    Die Personalisierung soll weitgehend automatisch funktionieren. Jeder neu registrierte User soll beim Betreiber in seiner To-Do-Liste im CMS dargestellt und dort auf Falschangaben überprüft werden. Der User soll nach der Anmeldung sofort freigeschaltet werden, aber auch vom Moderator bei offensichtlichen Falschangaben wieder gesperrt werden.

    Ein personalisierter User soll jederzeit seine Userdaten ändern können. Jedoch müssen alle jemals gemachten Angaben vor Überschreibung archiviert werden und später in Verbindung mit diesem User für den Administrator / Moderator sichtbar gemacht werden können.

    6.1.2 Technische Umsetzung:

    Die Personalisierung wird anhand des Moduls USERVERWALTUNG (Artikel-Nummer: 33090) realisiert. Die Userverwaltung ist fester Bestandteil des CMS.

    Die USERVERWALTUNG ist ein webbasiertes Zugangskontrollsystem für Internet und Intranet. Sie können den Zugriff auf alles, was über einen Webbrowser erreichbar ist, mit individuellen Zugriffsrechten für jeden Benutzer konfigurieren. So ist es z.B. möglich, Intranetressourcen auf Ihren Webserver auszulagern und für Ihre Außendienstmitarbeiter (evtl. freie Redakteur) freizugeben.

    Oder realisieren Sie bequem die Personalisierung von Internetportalen mit Hilfe der USERVERWALTUNG.

    Mit der USERVERWALTUNG können Sie solche individuellen Zugangsmöglichkeiten für Internetseiten anbieten. Die USERVERWALTUNG bietet weitreichende und komfortable Funktionen zum Verwalten von Benutzern im webbasiertem Umfeld an.

    Dazu zählen einerseits ein starkes, datenbankbasiertes Backend, andererseits aber die komfortablen, webbasierten Wartungsassistenten, mit denen alle Einstellungen einfach und problemlos vorgenommen werden können.

    6.1.3 Features der USERVERWALTUNG

    6.2 Community Management System (CMS System) als Redaktionssystem und Newsboard

    6.2.1 Anforderung Allgemein

    Das CMS System soll die zentrale Administrationsebene des Marktplatzes abbilden. Über das CMS System sollen sämtliche Einträge der einzelnen Module (Branchenbuch, Newsboard, Jobbörse, Entertainment-Bereich etc.) gesteuert werden. Die Eingabe von redaktionellen Beiträgen soll über eine Web-Schnittstelle erfolgen.

    Einzelne Artikel und Meldungen sollen mit verschieden vielen Medienarten (Bilder, Sounds, ...) im Anriss dargestellt werden. Ein Link "Mehr " soll auf den gesamten Artikel verweisen, wo auch alle Medienarten und der gesamte Text dargestellt werden. Im Anriss sollen Bilder als Thumbnail dargestellt werden.

    Ein Klick auf ein Medienarten-Objekt öffnet das entsprechende Mediaelemet. es (vergrößern, abspielen). Hinweis auf das jeweilige Anzeigemedium (z. B. Link zum Hersteller, Flash, Realplayer, PDF).

    Ein Drucker-Symbol verweist auf ein Popup-Fenster, das den Text vom Layout befreit, also druckfreundlich zur Verfügung stellt. Dabei kann eine Copyright-Meldung und das Logo vom Marktplatzbetreiber sichtbar sein und mit ausgedruckt werden.

    Vom Chefredakteur können bestimmte News als „Highlight" markiert werden. Diese erscheinen dann direkt auf der News-Übersicht oder auf der Homepage. Zusätzlich kann hier noch ein spezielles Gültigkeitsdatum definiert werden.

    Ein E-Mail-Symbol verweist auf ein Formular, mit dem man Freunden den Artikel empfehlen kann. Dabei wird die URL des Objekts und bei Bedarf eine Eigenwerbung übermittelt. Die E-Mail wird über ein Template generiert. Die E-Mail-Adresse sowie die IP-Adresse des Absenders und dessen Zugangsdaten werden innerhalb des CMS gespeichert. Eine Empfehlung kann nur ein registrierter User absenden.

    Über das CMS sollen redaktionelle Beiträge eingepflegt werden.

    Diese Beiträge sind:

    Eigener Content (selber Eingeben über CMS und Workflow durch den Betreiber)

    Fremdcontent (Download per XML von externen Partnern wie z.B. dpa, Reuters, usw.)

    Partnercontent (Dritte über CMS und Workflow durch User und Kunden).

     

    Die unterschiedlichen Meldungen sollen in unterschiedlichen Rubriken und Kategorien dargestellt werden. Berichte über kulturelle Veranstaltungen sollen in der Kategorie Meldungen auftauen, ebenso in der Rubrik Kultur. Es soll deutlich werden, von welchem Redakteur die Meldungen kommt, um Fremdconten, eigener Content und Usercontent voneinander abzugrenzen.

    6.2.2 Anforderung Newsboard

    Allgemeine Navigationsdarstellung Newsboard (Beispiel):

     

     

     

     

     

     

     

    Beispieldarstellung einer Newsmeldung aus User-Sicht:

    6.2.3 Technische Umsetzung Newsboard:

  • Die Realisierung des Newsboards wird durch den Einsatz des Modules NEWSBOARD (Artikel-Nr.: 33020) durchgeführt.
  • Durch das Newsboard wird der Marktplatz mit aktuellen Meldungen versorgt.
  • Diese Meldungen werden entweder von den Kunden (Firmen, Vereine, etc.), Shopbetreibern oder von den jeweiligen Redakteuren eingetragen.
  • Die dazu benötigte Rechteverwaltung wird über das Modul USERVERWALTUNG (Artikel-Nr.: 33090) realisiert.
  • Im Newsboard können kategorienspezifische News angezeigt werden. Die Newsmeldungen werden einmal innerhalb der einzelnen Teilbereiche (Branchenbuch, Service, Shops) angezeigt und als Summe aller Meldungen auf dem Marktplatz.
  • Die einzelnen Meldungen werden thematisch gegliedert.
  • Die Eingabe der News erfolgt anhand der folgenden Attribute:

  • Thema
  • Ort
  • Release- und Enddatum
  • Content
  • Klassifizierung
  • Anriss
  • Mediadaten (beliebig viele)
  • Titel
  • Keywords (für eigen- und Fremdnutzung, z.B. für Meta-Tags)
  • Priorität
  • Highlight (Mehrfachdarstellung auf verschiedenen Ebenen)
  • Workflow
  • Links (beliebig viele)
  • HTML erlaubt
  • Autor wird gespeichert
  • Übernahme von Fremdcontent per XML-Schnittstelle.
  • Diese Attribute werden über das CMS administriert und können durch den Administrator jederzeit geändert / erweitert werden.

    Beispiel der Administrationsebene zur Eingabe einer Newsmeldung:

     

    6.2.4 Administration der Module inkl. Shopping-Plattform

    Der Administrationsbereich für den Community-Betreiber stellt sich für Instant Homepages, Mall sowie Zusatzmodule anhand einer Oberfläche dar.

    Darstellung Administrationsbereich für den Community-Betreiber:

     

    Wie an dieser Darstellung zu sehen ist, erfolgt die Administration übergreifend für Branchenbucheinträge, Mall sowie Instant Homepages. Einzelne Funktionen können für Redakteure/Chefredakture entsprechend abgeschaltet werden. Die Administration der Mall ist aufgrund der Komplexität in einem zweiten Bereich implementiert, der jedoch, wie oben ersichtlich, über das Redaktionssystem angesprochen wird.

    Die Funktion „ZUR FRANKFURT-MALL-ADMINISTRATION" führt zum Administrationsbereich der Mall.

    Beispiel für die Mall-Administration aus der Sicht des Community-Betreibers:

     

    Die obigen Beispiele sollen lediglich die technischen Möglichkeiten der telemall Technologie darstellen. Individuelle Anpassungen und Anforderungen können natürlich entsprechend berücksichtigt werden. Dies gilt im Besonderen für die Bereiche Layout/Design, die auch im laufenden Betrieb jederzeit flexibel und assistentengesteuert durch den Betreiber erweitert bzw. angepasst werden können.

    Zur Realisierung des Marktplatzes gemäß diesem Konzept ist das CMS (Artikel-Nummer 33000) ein wesentlicher Bestandteil.

    Zusatzprodukte zum CMS sind die Userverwaltung (Artikel-Nummer 33090), sowie das Statistik-Tool (Artikel-Nummer 33110).

    Das CMS ist klar strukturiert und vollständig im Webbrowser lauffähig .

    Der Redakteur findet innerhalb des CMS dieselbe Dokumentenstruktur (Baumstruktur) wie auf der Website vorfinden.

    Die Texteingabe kann WYSIWYG oder auch rein Text-basiert sein.

    Falls die Texteingabe WYSIWYG ist, sind vom Administrator einige Elemente abschaltbar (z.B. Fettdruck, Kursiv, ...)

    Bevor der Eintrag freigeschaltet wird, kann eine Prüfung mittels einer Voransicht im zugehörigen Layout vorgenommen werden.

     

    7 Marktplatzmodule

    Die einzelnen Module sind anhand des nachfolgenden Organigramms dargestellt. Diese Darstellung ist nur ein Beispiel und kann jederzeit auf die Bedürfnisse des Marktplatz-Betreibers angepasst werden. Eine Vernetzung innerhalb der einzelnen Navigationspunkte ist gegeben.

     

     

     

     

     

    Beispiel Marktplatz / Community:

    7.1 Branchenbuch

     

    7.1.1 Beschreibung:

    Innerhalb eines Branchenbuches soll einer großen Anzahl von Kunden eine gemeinsame Plattform zur Verfügung gestellt werden. Innerhalb des Branchenbuchs soll für Unternehmen, Firmen und anderen Institutionen die Möglichkeit der Selbstdarstellung und Werbung bestehen. Die Sortierung erfolgt nach Kategorien, wobei ebenfalls Mehrfachnennungen möglich sein sollten.

    Das Branchenbuch soll im Wesentlichen aus 3 Navigationselementen: Unternehmen, Nightlife und Stadtinfo bestehen. Diese Elemente sollen in unterschiedlichen „Look and Feels" dargestellt werden. Die Summe aller Einträge aus diesen Bereichen sollen das Branchenbuch. Die Auflistung und die Darstellung aller Branchenbucheinträge soll Alphabetisch und nach Kategorien erfolgen. Eine hervorgehobene Darstellung (Schmuckeintrag) soll für ausgewählte Branchenbucheinträge möglich sein. Bei Ausführung des Links soll entweder auf die eigene Homepage der Unternehmung verwiesen werden oder auf eine weitere Extraseite (Instant Homepage). Diese Instant Homepage soll frei gestaltet und administriert werden können. Weitere Anforderungen und Features zur Instant Homepage im eigenen Gliederungspunkt.

     

    Navigationsdarstellung des Branchenbuchs (Beispiel):

     

     

     

     

     

     

    Beispiel eines Branchenbuches nach alphabetischer Sortierung (andere Sortierungsmöglichkeiten sind möglich.

     

    7.1.1.1 Branchenbuch => Unterkategorie => Unternehmen

    Der User findet im Branchenbuch eine Übersicht über verschiedene Unternehmen aus der Region. Beim Klick auf den Link zu dem betreffenden Unternehmen öffnet sich entweder die eigene Internetpräsentation des Unternehmens oder eine Instant Homepage bestehend aus News, Adresse, Bilder, Kontaktmöglichkeiten etc.

    Jedes Unternehmen soll sich auf dem Marktplatz mit einem Eintrag bzw. einer Instant-Homepage präsentieren können. Eine Instant-Hompage (siehe Punkt XXX) ist eine Seite, auf der sich die Institution vorstellen kann ("Homepagegenerator"). Dabei werden auch Kontaktinformationen und thematische Zuordnungen bei der Registrierung mit aufgenommen und gespeichert.

    Alle Einträge können vom User (über eine Suchmaske oder über ein Menü) speziell selektiert werden. So kann sich der User z.B. alle PC-Händler (eines Ortes) in einer Kurzübersicht anzeigen lassen. Beim Klick auf einen Link des Händlers öffnet sich dessen komplette Darstellung.

    Mit Hilfe der Unternehmens-Darstellung wird auch das Branchenbuch aufgebaut.

    7.1.1.2 Navigation => Branchenbuch => Nightlife

    Innerhalb dieser Navigation werden alle Branchenbuch-Einträge zum Thema Nightlife im jeweiligen „Look and Feel" dargestellt. Hier soll es entweder ein Link auf die Lokalitäten bzw. auf die entsprechenden Instant Homepages geben.

    Einträge können zum Beispiel sein:

    Beispiel Branchenbuch Nighlife sortiert nach Art der angebotenen Lokalitäten (andere Sortierungen sind möglich).

     

    7.1.1.3 Navigation => Branchenbuch => Stadtinfo

    Innerhalb dieser Navigation Sollen dem User diverse auf die Region bezogene Informationen bzw. Servicebereiche zur Verfügung stehen.

    Nach Auswahl von Ort und / oder Thema soll der User ein Untermenü finden. Die Einträge beziehen sich jeweils auf den gewählten Ort und / oder auf das gewählte Thema.

    Die Pflege und Administration der Einträge soll über das CMS erfolgen.

    Die Einträge im Bereich Stadtinfo sollen zum Beispiel sein:

    Bürgerservice
    Eingabemasken, Kontaktformulare für Kommunen

    Der User findet hier eine Übersicht der bestehenden Kommunen nach definierten Kategorien. Diejenigen Kommunen, die über eine Email-Adresse verfügen, erhalten ein Kontaktformular in dem der User über ein Freitext-Feld Anfragen an die Kommune stellen kann. Dieses Kontaktformular wird mit einer Email-Sendefunktion ausgestattet.

    Apotheken Navigator
    Anzeige aller Apotheken im ausgewählten Gebiet. Die Einträge werden aus dem Branchenbuch übernommen.

    Ärzte-Navigation
    Anzeige aller Ärzte im ausgewählten Gebiet. Die Einträge werden aus dem Branchenbuch übernommen.

    Notdienste

    Auflistung aller Notdienste der Apotheken und Ärzte. Die Einträge werden aus dem Branchenbuch übernommen und anhand des CMS administriert.

    Verkehr/Fahrpläne

    Darstellung der vorhandenen Fahrpläne für den öffentlichen Nahverkehr der Region. Der Content wird mittels Datenaustausch (XML) vom jeweiligen Anbieter übernommen.

    6. Hotelnavigator
    Auflistung aller Hotels innerhalb der ausgewählten Region. Die Einträge werden

    aus dem Branchenbuch übernommen.

    Gastronomieführer

    Auflistung aller Gastronomiebetriebe innerhalb der ausgewählten Region. Die Einträge werden aus dem Branchenbuch übernommen.

    Parkleitsystem

    Darstellung der Parkhäuser innerhalb der ausgewählten Region mittels einer Karte. Diese Karte wird über ein Bildupload in die Anwendung integriert. Eine Anbindung an Mapping/Routing-Anwendungen (zum Bespiel Map24) ist ebenfalls möglich.

    Tourismusverbände

    Auflistung aller Tourismusverbände innerhalb der ausgewählten Region. Die Einträge werden aus dem Branchenbuch übernommen.

    Sehenswürdigkeiten

    Darstellung der einzelnen Sehenswürdigkeiten innerhalb der ausgewählten Region. Die Einträge werden aus dem Branchenbuch übernommen. Erweiterungen in Bezug auf ausführliche Beschreibungen, Öffnungszeiten, Adressen, Bilder sind jederzeit möglich. Die Administration erfolgt anhand des CMS.

    Stadtplan

    Der Stadtplan kann anhand eines Bilduploads integriert werden. Es können aber auch Verlinkungen zu Mapping/Routing Systemen (zum Beispiel Map24) realisiert werden.

    Bäder, Sportanlagen

    Auflistung aller Bäder bzw. Sportanlagen innerhalb der jeweiligen Region. Die Einträge werden aus dem Branchenbuch übernommen.

    13. Vereine & Organisationen

    Übersicht der jeweiligen Organisationen und Vereine. Die Einträge werden aus

    dem Branchenbuch übernommen.

    7.1.2 Technische Umsetzung:

    Die Umsetzung erfolgt über das Modul BRANCHENBUCH (Artikel-Nummer: 33010). Einträge werden anhand der folgenden Angaben erfasst:

    Diese Angaben können jederzeit verändert bzw. erweitert werden.

    Die Navigationselemente Unternehmen, Nightlife und Stadtinfo werden in jeweils unterschiedlichen „Look and Feels" dargestellt. Die Eingabefelder im jeweiligen CMS sind speziell auf die Elemente der jeweiligen Gruppe angepasst.

    Gibt ein Kunde Content ein und speichert diesen, so wird dieser im Workflow positioniert und vom Redakteur freigeschaltet.

    Das Interface wird zentral über die USERVERWALTUNG (Artikel-Nummer: 33090) unter Berücksichtigung der Rechteverteilung gesteuert. Nähere Beschreibungen finden Sie unter dem Punkt XXX.

    Beispiel des Administrationsbereiches Branchenbuch-Einträge:

    7.2 Instant Homepages

    7.2.1 Beschreibung:

    Eine Instant Homepage stellt einen erweiterten Branchenbucheintrag dar. Damit hat der Kunde die Möglichkeit, seine Unternehmensdarstellung ganz individuell anhand von Modulen zu erweitern und somit dem User einen Mehrwert zu bieten.

    Erweiterungen können aus den unten aufgeführten Funktionen individuell zusammengestellt werden.

    Erweiterungsmodule können sein:

    Diese Module werden von als ASP-Lösungen angeboten und können auch in bestehende Homepages integriert werden. Individuelle Design-Anpassungen werden hierbei über Standardfunktionen realisiert.

    Die Instant Homepage stellt eine Standardhomepage des Kunden dar. Hierbei wird beim Auswählen des Kunden eine eigene Seite gestartet, die neben den reinen Adressangaben die oben aufgeführten Erweiterungsmodule enthält.

    Die Erweiterungsmodule können individuell angeboten und genutzt werden.

    Die jeweiligen Einträge zum Beispiel im News-Bereich erscheinen einmal individuell beim Kunden in dessen Instant-Homepage und als Summe aller News im allgemeinen Newsboard des Marktplatzes. Ebenso werden alle Jobs, Shops, Veranstaltungen etc. in der Portalseite zusammengefasst.

    Beispiel Instant Homepage für ein Restaurant :

     

    7.2.1.1 Technische Umsetzung:

    Die Erweiterungen werden anhand der aufgeführten Module vorgenommen. Die einzelnen Module sowie deren Kosten können der Preisliste entnommen werden.

    Module können sein:

    Zusätzlich zu den vorhandenen Informationen können durch den Administrator jederzeit weitere Eingabefelder definiert und zur Verfügung gestellt werden. Weitere Felder können zum Beispiel Öffnungszeiten oder Bezahlmöglichkeiten sein. Sollten diese Angaben vom Kunden bzw. Shopbetreiber gewünscht werden, so kann der Administrator in der Datenbank die entsprechende Erweiterung durchführen und den Kunden zur Verfügung stellen.

    Es können hiermit auch verschiedene Instant Homepage-Arten vordefiniert werden, die dann für die einzelnen Kunden/Shopbetreiber individuell eingesetzt werden können. So kann zum Beispiel eine Instant Homepage-Art im „Look and Feel" für Restaurants, Vereine, Behörden etc. im Layout und Design festgelegt werden und als Standard vertrieben werden.

     

    7.3 Veranstaltungskalender

    7.3.1 Beschreibung:

    Über eine Suchmaske und / oder anhand der Navigation kommt der User zu einer Übersicht über die eingetragenen Veranstaltungen. Dort findet er Name, Ort und Datum der Veranstaltung. Mit einem Klick auf "Mehr " wird ihm die gesamte Veranstaltungsinformation (Dauer, Uhrzeit, Preis, ...) dargestellt.

    Vom Chefredakteur können bestimmte Veranstaltungen als „Highlight" markiert werden. Diese erscheinen dann direkt auf der Veranstaltungsübersicht oder auf der Homepage.

    Ein Drucker-Symbol verweist auf ein Popup-Fenster, das den Text vom Layout befreit, also druckfreundlich zur Verfügung stellt. Ein E-Mail-Symbol verweist auf ein Formular, mit dem man Freunden den Artikel empfehlen kann. Eine Empfehlung kann nur ein registrierter User absenden.

    Ein Klick auf ein Medienarten-Objekt öffnet es (vergrößern, abspielen). Ein Hinweis auf das jeweilige Anzeigemedium wird dargestellt (z. B. Link zum Hersteller, Flash, Realplayer, PDF).

     

    Beispiel eines Veranstaltungskalenders aus Usersicht:

     

    7.3.2 Technische Umsetzung:

    Die Realisierung des Veranstaltungskalenders wird durch den Einsatz des Modules VERANSTALTUNGSKALENDER (Artikel-Nr.: 33100) durchgeführt.

    Wie das Newsboard ist auch der Veranstaltungskalender eine Einrichtung, die den Marktplatz durch aktuelle Informationen belebt. Auch hier können die Eintragungen von Kunden, Shopbetreibern oder den Redakteuren selbst vorgenommen werden.

    Die dazu benötigte Rechteverwaltung wird über das Modul Userverwaltung (Artikel-Nr.: 33090) durchgeführt.

    Im Veranstaltungskalender können kategorienspezifische Veranstaltungen angezeigt werden. Die Veranstaltungen werden einmal innerhalb der einzelnen Teilbereiche (Branchenbuch, Instant Homepages, Shops) angezeigt und als Summe aller Veranstaltungen auf dem Marktplatz. Die einzelnen Veranstaltungen können thematisch gegliedert werden.

    Die Eingabe der Veranstaltungen erfolgt anhand der folgenden Attribute:

    Die Attribute werden anhand des CMS administriert und können jederzeit verändert bzw. erweitert werden.

    Beispiel des Administrationsbereiches zur Eingabe einer Veranstaltung:

     

     

    7.4 Jobbörse

    7.4.1 Beschreibung:

    Die Jobbörse bietet den im Marktplatz eingetragenen Firmen und angemeldeten Besuchern die Möglichkeit, über Stellenangebote und –gesuche zueinander zu finden.

    Die Strukturierung der Daten durch Sortierung nach Regionen, Tätigkeitsfeldern usw. ermöglicht das schnelle Auffinden der gewünschten Informationen.

    Eine Aktualisierungsfunktion mit automatischer Erinnerung an veraltete Einträge und ein integriertes E-Mail Formular zur schnellen Kontaktaufnahme runden die Jobbörse ab.

    Beispiel der Jobbörse sortiert nach Firmen (andere Sortierungen wie PLZ, Kategorie etc. sind möglich):

    7.4.2 Technische Umsetzung:

    Zur Einbindung der Jobbörse in den Marktplatz wird das Modul JOBBÖRSE (Artikel-Nummer: 33030) benötigt.

    Die Pflege bzw. Administration der einzelnen Einträge kann entweder über die jeweiligen Redakteure als auch durch den Kunden selbst erfolgen.

    Die Eingabe einer Stellenausschreibung erfolgt anhand der folgenden Attribute:

    Diese Attribute werden anhand des CMS gesteuert und können vom Administrator jederzeit geändert bzw. erweitert werden.

    Beispiel zur Administrationsebene zum Eintrag einer Stellenausschreibung:

     

     

    Die Eingabe eines Stellengesuches durch registrierte User erfolgt anhand der folgenden Attribute:

    Diese Attribute werden anhand des CMS gesteuert und können vom Administrator jederzeit geändert bzw. erweitert werden.

    Beispiel zur Administrationsebene zum Eintrag eines Stellengesuches:

     

    7.5 Kleinanzeiger

    7.5.1 Anforderung

     

    7.5.2 Technische Umsetzung

    Unser Kleinanzeigersystem verfügt über folgende Funktionen, die aus Erfahrungen des Projekt Internet-Kleinanzeiger gewonnen wurden.

    Zur Realisierung des Internet Kleinanzeigers wird das Modul KLEINANZEIGER (Artikel-Nummer: 33080) benötigt.

    Die Pflege bzw. Administration der einzelnen Einträge kann entweder über die jeweiligen Redakteure als auch durch den Kunden selbst erfolgen. Auch der User kann hier die Möglichkeit bekommen, Anzeigen zu schalten. Die Rechtevergabe wird über das CMS gesteuert.

    Zusätzlich umfasst das Kleinanzeigersystem über:

  • die offene Paymentschnittstelle für neue Zahlungssysteme (z.B. paysafecard) und der bereits bestehenden Zahlungssysteme (SSL, SET, elektronische Lastschrift, SMS-Payment, usw.).

  • offene Schnittstelle durch XML/XSLT

  • freies Design, Layout und Gestaltung der Startseiten und Produktseiten durch XML/XSLT

  • Export der gewonnenen Daten für andere Anwendungen, wie z.B. Printausgaben der Kleinanzeigen

  • wartungsarme Plattform für den Betreiber

  • leichtverständliche Administrationsoberfläche

  • umfangreiche Rechteverwaltung

  • 7.6 Mall

    7.6.1 Anforderung

    Alle Shops werden in einer gemeinsamen Plattform, der „Mall" dargestellt.

    Es soll eine Übersichtsseite der Mall existieren, auf der alle Shops nach Themen und nach Region sortiert aufgeführt werden. Für den soll es die Möglichkeit geben, ein Thema auszuwählen und anschließend, wenn ihm die Auswahl zu umfangreich ist, noch zusätzlich die Region. Die Mall soll die Bedürfnisse des Users gerecht werden. Er soll schnell und gezielt nach Produkten suchen können und die Auflistung nach Sortierkriterien wie Preis, Kategorien, Ort des Shopbetreibers und Sonderangeboten darstellen. Die Mall soll über einen gemeinsamen Warenkorb verfügen und Alternativ auch ein Warenkorb pro Shop zulassen.

    Das Design der Mall-Portalseite soll absolut frei gestaltet werden können und sich am Layout der gesamten Community orientieren.

    Die Shopbetreiber sollen die Möglichkeit haben sich aus mehren Templates ein Shop individuell zusammen zu stellen und ebenso soll für "Premiumshops" auch ein individuelles Design möglich sein. Die Shops sollen online durch den Shopbetreiber eingerichtet werden ohne das zusätzliche Software installiert werden muss. Die Shops sollen auf der eigenen Homepage des Shopbetreibers integriert werden und zusätzlich in die Mall integriert werden können.

    Administrative Komponenten und Funktionen müssen in die Gesamtadministration der Community integrierbar sein.
    Dies betrifft sowohl Contentadministration, Servicekomponenten (z.B. Hotline), wie auch kaufmännische Felder (z. B. Fakturierung)

     

    Technische Umsetzung für Design

    Die angeforderten Design-Anpassungen sind aufgrund der Verwendung von XML-Technologie sehr gut gestaltbar. Die Mall-Portale und die Startseite der Community können mittels XML/XSLT mit individuellen Designs verknüpft werden.

    Zur Erstellung des individuellen Layouts muss zunächst ein Entwurf in Photoshop vom Auftraggeber abgenommen werden. Eventuelle Änderungen werden von uns gemäss Ihren Vorgaben bearbeitet. Nach Abnahme des Entwurfs erfolgt die Umsetzung in HTML. Dabei werden die Bildgrößen angepasst, um die Ladezeiten zu optimieren. Zusätzlich müssen Java-Scripte und Stylesheets (Font) entwickelt werden. Die Navigation wird in allen Details entwickelt und geprüft.

    Darauf basierend erfolgt eine Umsetzung auf XML/ XSLT-Basis. Dies entspricht einer Anpassungsprogrammierung, wobei XSLT-Templates die Daten in dem mit dem gewünschten Layout und Verlinkung ausgeben. Dazu müssen die HTML-Dateien auf XML Konformität angepasst und die XML-Daten korrekt in das HTML transformiert werden. Es werden Variablen definiert und entsprechende Template-Schleifen generiert um die verschiedenen Brandings auszugeben.

    Die Aktionsangebotsbilder sind dann auch in einer entsprechenden Größe in den Shops einpflegbar, damit diese in der gewünschten Größe im Mall-Portal angezeigt werden können (etwa 150 auf 150 Pixel).

    Das Qualitätsmanagement überprüft am Ende die Ausgabe und Funktionalität.

    Um alle Funktionalitäten der Mall zu nutzen werden die Module telemallHOST (Artikel-Nummer: 10000) als Shop-Engine Basissystem sowie telemallCENTER (Artikel-Nummer: 11000) zur Zusammenfassung aller telemall-Shops zu einer Mall. Als Zusatzmodul kann der Externe Shop-Integrator (Artikel-Nummer: 32400) zur Einbindung von bereits bestehenden externen Shops bestellt werden.

    Zuzüglich zur reinen Mall-Software werden die einzelnen Shop-Module benötigt.

    Zu dieser Einkaufsplattform werden zahlreiche Erweiterungsmodule angeboten. Anbindungen an Payment-Systeme (zum Beispiel Webtrade.net), Warenwirtschaftssysteme (zum Beispiel SageKHK Office Line) als auch Logistik-Module (zum Beispiel Thiel Logistic) können als Zusatzmodule bestellt werden. Eine genaue Auflistung aller verfügbaren Module ist in der Preisliste aufgeführt.

    Die Administration und Pflege der Mall-Oberfläche geschieht online.

    Administration der Mall

    Die Administrationsoberfläche der telemall Lösung kann über einen Link mit der Gesamtadministration verbunden werden. Diese Vorgehensweise hat sich bei ähnlich gelagerten Projekten in der Vergangenheit bewährt. Sollten andere Möglichkeiten gewünscht werden, so bitten wir auch hier um weitere Details um Ihnen dann ein entsprechendes Angebot unterbreiten zu können.

    Die Verlinkung wird im Rahmen des Gesamtprojektes durchgeführt und bedeutet keinen zusätzlichen Aufwand für den Auftraggeber.

    Beispiel der Mall-Administrationsebene am Beispiel www.testmall.de

     

    7.7 Shopfunktionalitäten

    7.7.1 Anforderungen

  • Der User soll Innerhalb des Shops aus verschiedenen Artikeln in unterschiedlichen Kategorien wählen, die Anzahl des zu bestellenden Artikels angeben und anschließend weiter durch den Shop surfen ("Warenkorbfunktionalität").
  • Die Kategorien sollen je nach Shopgröße in einer Baumstruktur angeordnet werden.
  • So kann der Weinhändler Hauptkategorien einrichten "Rot, Weiß, Rosé" und hinter "Rot" weitere Unterkategorien wie "Spanien", "Deutsch", "Italien" einrichten.
  • Die Artikel sollen je ein Bild, eine Bezeichnung, eine Artikelnummer, standardmäßig mindestens zwei Preise (Euro, DM) und eine Beschreibung haben. Außerdem sollen Produktvarianten zur Verfügung stehen.
  • Produktvarianten sind ein oder mehrere Pulldowns, in denen man z.B. bei Socken verschiedene Größen und Farben erstellen kann.
  • Innerhalb des Warenkorbs kann der User einzelne Artikel wieder herausnehmen oder deren Anzahl ändern. Die Summe (Preis, Artikelliste) des aktuellen Warenkorbs ist für den User während seiner Session immer sichtbar.
  • Anschließend geht der User zur Kasse und wählt zwischen verschiedenen Versand- und Zahlungsarten.
  • Es sollen Standardlayouts zur Verfügung gestellt werden, woraus die Händler jederzeit ein neues wählen können, es ist aber auch möglich, individuelle Layouts zu erstellen.
  • Ein Händler ist grundsätzlich ein personalisierter User. Dafür sollen unter anderem die Daten genommen werden, die er zur Einrichtung seines Shops angegeben hat.
  • Über den Punkt „Sonderangebote" kann der Händler Produkte seines Angebots herausstellen. Ein Eintrag in gängige Suchmaschinen ist Bestandteil der Shop-Lösungen.
  • Über den Punkt „Statistiktool" informiert sich der Händler über die Zugriffszahlen auf seinen Shop.
  • Sämtliche Eingaben über die persönlichen Daten des Users finden über eine verschlüsselte Verbindung statt (SSL).
  • Die folgenden Bezahl-Möglichkeiten stehen dem Händler zur Verfügung, der sie dann je nach Belieben für seinen Shop aktivieren oder deaktivieren kann:
  • Nachnahme
  • Vorkasse
  • Rechnung
  • Bankeinzug
  • Kreditkartenzahlung
  • Paybox
  • SET
  • Paysafecard
  • Eine Anbindung an externe Payment –Gateways soll gegeben sein.

     

    Die Community möchte seinen gewerblichen Kunden standardisierte Shoplösungen anbieten. Der Community-Betreiber geht dabei von drei Shopstufen aus, die als Direktprodukte vermarktbar sind, also keine bis geringe Beratungs- und Serviceleistungen nach sich ziehen.

    Die Produktstufen müssen schlüssig aufeinander aufbauen. Dies bedeutet, dass die jeweils nächsthöhere Produktstufe alle Funktionalitäten und Leistungsmerkmale der Vorgängerstufe beinhalten muss und eine Migration des Kunden auf die nächsthöhere Produktstufe automatisiert vollzogen werden kann.

    Ein hoher Wert wird auf die Bedienungs- und Nutzerfreundlichkeit der Produktstufen gelegt. So muss die Low-End-Produktstufe unkompliziert und ohne spezielle Kenntnisse des Shopbeschickers in allen seinen Funktionsmöglichkeiten intuitiv und leicht online administrierbar sein. Eine Zunahme der Verwaltungskomplexität bei den nachfolgenden höherwertigen Produktstufen darf nicht zu einer erheblich weniger leichten Verwaltung der jeweiligen Produktstufe führen.

    Die Produktstufen müssen klar kommunizierbare Leistungs- und Differenzierungsmerkmale aufweisen.

    Der Community-Betreiber erwartet, dass die angebotene Lösung über nachfolgende Leistungsmerkmale verfügt. Der Anbieter hat darzustellen, inwieweit seine Lösung grundsätzlich die genannten Anforderungen erfüllt und entsprechend bereits vorkonfigurierten Produktstufen zuzuordnen. Dabei soll auch deutlich werden, welche Leistungsmerkmale anpassbar bzw. variabel sind und eine Detail-Beschreibung des Leistungsmerkmals vorzulegen.

    Sollte die angebotene Lösung über Leistungsmerkmale verfügen, die hier keine Erwähnung gefunden haben, so kann der Anbieter diese gesondert ausweisen und beschreiben.

    Featureliste Shops:

  • Online Einrichtung über selbsterklärendes Assistentenprinzip
  • Geringe Hardware-Investition ohne Software Installation
  • Günstiges Mietmodell für E-Commerce
  • Konzentration auf eigentliche Geschäftstätigkeit, den Vertrieb von Produkten oder Diensleitungen
  • Keine technischen Kenntnisse notwendig
  • Individuelle Internetadresse (www.shopname.mall.de)
  • WAP-Administration per Handy
  • Kurze Ladezeiten
  • Einfache, intuitive Benutzerführung beim Einkauf
  • Integration in bestehenden Web-Auftritt
  • Ständige Updates der Shop Software
  • Integration von Newsboards
  • Integrierte Besucheranalyse
  • Automatisierte Anmeldung bei gängigen Suchmaschinen
  • Email-Rundschreiben an Kunden
  • Unbegrenzte Anzahl der Artikel
  • Online- und Offline -Produktmanagement
  • Herausheben von Aktionsangeboten auf Startseite
  • Verschiedene Sortiermöglichkeiten nach Produkten innerhalb der Abteilungen
  • Export der Kundenadressen und Produktdaten aus dem Shopsystem
  • Unterteilung der Artikel in Abteilungen/ Kategorien
  • Volltextsuche nach Produkten
  • Produktpflege über Standardanwendungen wie z.B. Excel
  • Produktvarianten und Unterprodukte möglich
  • Umfangreiche Auswahl an bestehenden Shopdesigns
  • Individuelle Shopdesigns ohne Kenntnisse möglich
  • Individuelles Shoplayout mit XML /XSLT möglich
  • Integration von Firmenlogo
  •  

    Beispiel einer Produktdarstellung innerhalb eines Shops:

     

     

     

    7.7.2 Technische Umsetzung:

    Zur Realisierung der einzelnen Shop-Funktionalitäten werden die Artikel Nr. 21010 bis 23000 (siehe Preisliste) benötigt. Diese Module können individuell je nach Shopgrösse bzw. Art der benötigten Funktionen zusammengestellt werden.

    Als Erweiterungsmodul kann der telemallShop-Designer (Artikel-Nummer: 12000) bestellt werden. Über dieses Erweiterungsmodul hat der Shopbetreiber die Möglichkeit, individuelle Designs sowie eine Media-Integration zu realisieren.

    Shops können jederzeit um neue Funktionen erweitert werden. Die Administration sowie Einrichtung erfolgt online über Assistentenmenüs.

    Eine ausführliche Dokumentation zur Shop-Administration ist in der Anlage aufgeführt.

    Beispiel der Administrationsebene eines Shops:

     

    Ein Testshop kann unter der Adresse

    www.einkaufsmall.de

    online eingerichtet und verwaltet werden.

    7.7.3 Technische Umsetzung für individuelle Shoptypen

    Standardmäßig stehen dem Mall-Betreiber drei verschieden Shopstufen zur Auswahl. Zusätzliche Shopstufen können vom Mall-Betreiber jederzeit online über ein Assistentenmenü eingerichtet werden. Details entnehmen Sie bitte der beigefügten Dokumentation (Anleitung zur Erstellung von Shop-Typen).

    Die Shopstufen können vom Mall-Betreiber individuell bezeichnet werden, sowie in den angebotenen Funktionalitäten individuell zusammenstellt werden.

    Administrations-Beispiel Shopstufe Light:

     

    Vorhandene Shop-Stufen sind:

  • Light-Shop
  • Basic-Shop
  • Business-Shop
  • Die nächsthöhere Stufe beinhaltet automatisch die Funktionalitäten der niedrigeren Stufe (Beispiel: Basic-Shop enthält alle Funktionalitäten des Light-Shops plus Funktionalitäten des Basic-Shops).

    Diesen Shops stehen 29 verschiedene Funktionalitäten zur Verfügung. Es steht dem Mall-Betreiber offen, mit welche Funktionalitäten und zu welchen Preisen er die individuellen Shopstufen anbietet.

    In der Mall Administration werden unter „Admin Shop Types" alle Shop-Typen mit Ihren jeweiligen Funktionalitäten angezeigt. Ein Shop mit der Bezeichnung „Light" kann den einfachsten Shoptyp darstellen. Er verfügt in der Regel über die Funktionalitäten für den Produktmanager, Kassenassistent, Einrichtungsassistent, Willkommensassistent, AGB-Assistent, Shop-Logo-Assistent, Bestelleingänge per Webformular, Optionen, Passwort ändern und Shop Upgrade.

    Der Shoptyp „Business" ist in der Regel für den ambitionierten Shop-Betreiber und enthält alle Features unserer Plattform.

    Das Einrichten der verschiedenen Shopstufen geschieht innerhalb der Mall-Administration durch einfaches Anklicken.

    Beispiel zur Einrichtung der Shopstufen:

    :

    Beschreibung der einzelnen Funktionalitäten:

    Funktion Beschreibung
    Produktmanager Der Produktmanager stellt eine Basis Funktion der Shops dar. Er ermöglicht die Eingabe und umfangreiche Verwaltung von Produkten.
    Offline Produktmanager Mit dem Offline Produkt-Manager können Produkte aus der telemall-Datenbank exportiert werden (csv-Format) und dann Offline mit anderen Programmen Ihrer Wahl bearbeitet und wieder in die telemall-Datenbank importiert werden.
    Abteilungs-Assistent Der Abteilungs-Assistent ermöglicht die Bearbeitung, Neuanlage sowie Löschung von Abteilungen.
    Kassen-Assistent Mit dem Kassen-Assistent können die verschiedenen Zahlungsmöglichkeiten eingestellt werden.
    Währungs-Assistent Mit dem Währungs-Assistent können die Währungen für den Shop ausgewählt und verändert werden.
    Produktinfo-Assistent Durch den Produktinfo-Assistent wird das Anlegen zusätzlicher Produktfelder im Shop ermöglicht.
    Einrichtungs-Assistent Durch den Einrichtungs-Assistent kann das Aussehen der Shops verändert werden.
    Design-Manager Ermöglicht das Einstellen von individuellen Designs.
    Buttonmanager Ermöglicht die Einbindung von eigenen Buttoms in den Shop.
    Willkommens-Assistent Mit dem Willkommens-Assistent wird die Willkommens-Seite konfiguriert.
    AGB-Assistent Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen können Sie mit dem AGB-Assistent integriert werden.
    Shop-Logo Assistent Der Shop-Logo-Assistent ermöglicht die Integration von eigenen Logos in den Shop.
    Sonderangebots-Assistent Ermöglicht die Hervorhebung eines Produktes zum Sonderangebot.
    WAP Bestelleingänge Modul zur Administration der Bestelleingänge per WAP
    Bestelleingänge per Webformular Modul zum Abruf der Bestelleingänge per Webformular.
    File-Manager Mit dem File-Manager können eigene Dateien mittels eines Links in den Shop integriert werden.

    Optionen Veränderung der Basisangaben, die während der Shopgründung gemacht wurden.
    Redaktionssystem Einbindung von Nachrichten und Veranstaltungen in den Shop.
    Passwort ändern Passwort-Änderungen
    Shopupgrade Zum Upgrade des Shops zu einer höheren Shopstufe.
    Produktsortierung festlegen Mit diesem Assistenten kann bestimmt werden nach welcher Eigenschaft die Produkte auf der Übersichtsseite sortiert werden.
    Rundschreiben-Manager Ermöglicht den Versand von Rundschreiben
    Shop-Statistik Liefert eine ausführliche Statistik über den Shop
    Suchmaschinen-Einträge Eintragung in gängige Suchmaschinen
    Elektronische Bezahlfunktion Freischaltung für Möglichkeiten des elektronischen Payments.
    Produktvarianten Varianten-Eingabe für ein Produktinfofeld.
    Unterprodukte Eingabe von Unterprodukten.
    Produkt Blätterfunktion Integration von Buttoms in der Produktansichtsseite, die das blättern zwischen Produkten ermöglichen.
    Produkt Suche Möglichkeit der Produkt-Suche.

     

    7.7.4 Anforderungen a ein Shop-System:

    Leistungsmerkmal Muss soll Standardfunktionen

    Telemall-Lösung

    Integration von Unternehmensinformationen (Logo, etc.) X  
    Integration von AGB X  
    Impressum mit Ansprechpartner für Shop X  
    Kontaktformular X  
    Anpassungsmöglichkeiten von zentral bereitgestellten Layouts/Templates.

    Es werden für bestimmte Shoptypen Layouts vorgegeben werden und für hochwertigere Shops soll ein individuelles Design möglich sein.

      X
    Einbeziehung/Verwaltung von eigenen Layouts. Der Shop-Betreiber soll die Möglichkeit haben, für die Integration des Shops in sein eigenes Webangebot individuelle Layouts zu verwalten oder vorgegebene Layouts hierfür anzupassen. X  
    Bildliche Darstellung von Artikeln. Thumbnails sollten automatisiert möglich sein. X   ✔ siehe Anmerkung a)
    Textuelle Erläuterung von Artikeln X  
    Darstellung unterschiedlicher Artikeltypen (Bücher, Lebensmittel, etc.) X  
    Darstellung unterschiedlicher Preise X  
    Einordnung des Shops in vorgegebene Rubriken (Branchen oder Themengebiete) X  
    Zuweisung von Produkten oder Produktgruppen zu zentral vorgegebene Rubriken X  
    Verwaltung von eigenen Kategorien X  
    Bildung von Hierarchien innerhalb eigener Kategorien X  
    Verschlagwortung von Artikeln X