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Bei der Handicapwette tippt man nicht nur auf Sieg oder
Niederlage, sondern muss auch das Ergebnis im Auge behalten. Denn bei der
Handicapwette erhält der Außenseiter einen Vorsprung (natürlich nur auf dem
Tippschein), der dem tatsächlichen Ergebnis hinzugerechnet wird.
Ein kleines Beispiel:
Bayern gegen Dortmund (0:1). Die Dortmunder erhalten ein Tor Vorsprung -
dieses Tor wird dem Endergebnis hinzugerechnet.
Das Spiel endet 2:0. Selbst das geschenkte Tor hat den Dortmundern nichts
genützt: Handicap-Resultat 2:1, Handicap-Tipp 1.
Das Spiel endet 1:0; Mit dem geschenkten Tor hat Dortmund immerhin ein
Unentschieden geholt: Handicap-Resultat 1:1, Handicap-Tipp 0
Das Spiel endet 2:2: Pech für die Bayern. Mit dem einen Tor Vorsprung hat
Dortmund das Spiel gewonnen. Handicap-Resultat 2:3, Handicap-Tipp 2.
Ansonsten funktionieren Handicap-Wetten wie alle Fußballwetten und lassen sich
sowohl als Einzelwette (Tendenzwette) als auch als Kombinationswette spielen.
Sie sind immer dann interessant, wenn ein Spiel schon einen klaren Favoriten
bietet, die Quote für einen einfachen 1-0-2-Tipp aber zu gering ist.
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