![]() |
LeinertConsult Payment & Glücksspiel Consulting |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Lebenslauf Paymentanbieter Payment-Glossar Buchempfehlungen Wett-Publikationen Lotto Affiliate Payment-Publikationen
internationale Lastschrift
(Pago Report 2005)
eCommerce-Publikationen Online ShoppingElektr. Marktplätze Regionaler Marktplatz HTML-Hilfe (1996) Branchenreports multi-level-marketing Stand September 2010 |
Abrechnung von Abo-Mitgliedschaften per Payment-Komplettlösung Abo- Mitgliedschaften eine Alternative für den Dialer? Nachdem der Dialer von den Endusern immer mehr gemieden wird, gewinnen alternative Bezahlverfahren und -Lösungen an Bedeutung. Ein Ansatz ist dem Enduser eine monatliche Mitgliedschaft oder die Bezahlung von einzelnen Produkten (Events wie Videodownload) zu offerieren. Der 3. Teil der Serie „Internet-Bezahlverfahren“ beschäftigt sich deshalb mit dem Thema Abrechnungssystem als Payment-Komplettlösung. Was ist eine Payment-Komplettlösung? Um für seine Internetpräsentation eine Abo-Mitgliedschaft anbieten zu können, benötigt man folgende Einzelfunktionen:
In diesem Bericht werden die Anbieter verglichen, die diese Einzelfunktionen als ein Payment-Komplettpaket anbieten. Als Bezahlverfahren bieten alle Anbieter mindestens die Abrechnung via Kreditkarte und elektronischer Lastschrift an. Auf der Kreditkartenabrechnung oder dem Kontoauszug des Endkunden wird der Name des Paymentdienstleisters aufgeführt. Weitere Bezahlverfahren sind Prepaidkarten (Paysafecard, MicroMoney), Handy-Bezahlung (Paybox, SMS-Pay) oder Bezahlung per Telefonrechnung mit der Autorisierung über den Festnetzanschluss der Telekom. Die vorgestellten Payment-Dienstleistungen sind im Schwerpunkt auf die Abrechnung von Content ausgerichtet. Die Abrechnung kann als einzelnes Produkt bzw. event- und zeitabhängig erfolgen. Bei der zeitabhängigen Abrechnung kann festgelegt werden, wie lange ein Zugang und zu welchem Preis dauern soll. Es gibt die Möglichkeit Schnupperzugänge zu definieren, einmalige Zugänge (Monatszugang) oder auch Mitgliedschaften, die jeden Monat dem Endkunden neu belastet werden. Die Bezahlverfahren Kreditkarte und elektronische Lastschrift können für eine wiederkehrende Belastung genutzt werden. Dies ist bei den anderen Bezahlverfahren nicht möglich, da jede einzelne Transaktion individuell durch den Endkunden autorisiert werden muss. Dagegen sind die Lastschrift und besonders die Kreditkarte für Micropayment nicht unbedingt vorteilhaft. Neben den zu berücksichtigen Transaktionskosten ist es nach den Regularien der Kreditkartengesellschaft schwierig, dass Transaktionen unterhalb von € 30,- gecleart werden. Einige Paymentdienstleister bieten dafür entsprechende Coinsysteme an. Der Endkunde kann sich eine Anzahl von Coins als eine Art Prepaidguthaben mit den klassischen Bezahlverfahren erwerben. Diese Coins werden dann verwendet um Micro-Produkte oder minutenabhängige Leistungen abrechnen zu können. Die Verwaltung der Zugriffsberechtigungen auf den entsprechend geschützten Bereich wird ebenfalls von dem System übernommen. Der Seitenbetreiber hat oft aber auch die Möglichkeit, eigene zeitlich begrenzte User anzulegen. Dem Seitenbetreiber werden die realisierten Umsätze in entsprechende Umsatz- und Kundenstatistiken zeitnah dokumentiert. Der Paymentdienstleister erbringt als weitere Leistung die Überprüfung der Userdaten auf Plausibilität und gleicht die Angaben mit entsprechenden Datenbanken ab. Die Zahlungsabwicklung und gegebenenfalls das Inkasso und Mahnwesen werden vom Paymentdienstleister übernommen. Besonders interessant ist das Webmasterprogramm, welches von den meisten Anbietern angeboten wird. Hier können entsprechende Provisionssätze hinterlegt werden, welche die Webmaster für angeworbenen Endkunden erhalten. Somit hat der Seitenbetreiber ein Komplettpaket und kann sich auf das Wesentliche konzentrieren: der Werbung und dem Betrieb seiner Internetpräsentation. Was passiert aus der Sichtweise des Endkunden? Der Endkunde hat sich auf den Seiten des Seitenbetreibers informiert und hat sich entschieden, das Angebot zu nutzen und will „auschecken“. Er klickt dafür auf den Buy-Button und landet auf der Übersichtseite von mehreren alternativen Bezahlverfahren. ![]() Trifft der Endkunde dann die Entscheidung für ein Bezahlverfahren öffnet sich eine Eingabemaske für die Eingabe der relevanten Daten. Die eingegebenen Daten werden im Hintergrund von den Paymentdienstleistern auf Plausibilität (z. Bsp. Adressprüfung) und gegen Negativlisten geprüft. Sind diese Prüfungen positiv, so erhält der Endkunde seine Zugangsberechtigung und den Link, um sich auf der entsprechenden Seite einzuwählen. Parallel wird eine Email an den Endkunden verschickt, in dem er noch einmal die Zugangsdaten bestätigt bekommt. Möchte der Endkunde zu einem späteren Zeitpunkt eine Mitgliedschaft kündigen, so kann er dies über die entsprechenden Seiten tun. ![]() Welche Aufgaben hat der Seitenbetreiber? Der Seitenbetreiber erhält von dem Paymentdienstleister ein CGI-Skript, welches er in seinem CGI-Verzeichnis auf dem Webserver ablegen kann. Im Vorfeld müssen diese CHI-Skripte auf die individuellen Bedürfnisse und Verzeichnisstruktur des Webservers angepasst werden. Zusätzlich erhält er eine .httpaccess Datei, welche die Zugangsberechtigung für den geschützten Bereich verwaltet. Die meisten Paymentdienstleister bieten an, diese Verzeichnisse und Dateien auch für den Kunden anzulegen. Die Eingabeseiten auf der Seite des Paymentdienstleisters sind SSL-gesichert und gewähren somit Schutz bei der Übermittlung von sensiblen Daten. Die technische Umsetzung ist für den Seitenbetreiber mit wenig technischem Grundverständnis selbst zu realisieren. Um die Paymentdienstleistungen in Anspruch zu nehmen, reicht es in der Regel aus, sich über die Webschnittstelle anzumelden und dort werden alle Erklärungen und Skripte zur Verfügung gestellt. Bei Ibill und Ccbill werden die Zugangsdaten für den FTP-Server erfragt und die Skripte werden direkt vom technischen Support installiert. Die Payment-Anbieter Da die meisten Seitenbetreiber keinen eigenen Kreditkartenakzeptanzvertrag erhalten, sind die Leistungen dieser Komplettanbieter besonders interessant. Die Abrechnung dieser Payment-Anbieter erfolgt dabei über einen eigenen bestehenden Kreditkartenakzeptanzvertrag. Diese Vorgehensweise ist allerdings nach den Regularien der Kreditkartengesellschaften in dieser Form (Sub-Acquiring) verboten. Der Payment-Anbieter muss somit offizieller Betreiber des Angebots sein, wobei der Domaineigentümer im Sinne von §184 StGB für die Inhalte verantwortlich ist. Somit erscheint auf den Bezahlseiten des Payment-Anbieters auch der Hinweis, dass der Payment-Anbieter auf der Kreditkartenabrechnung aufgeführt wird. Dies hat für den Enduser den Vorteil, dass diese Bezeichnung neutral ist, falls die Ehefrau die Kreditkartenabrechung kontrollieren sollte. Ebenso werden die sensiblen Kreditkartendaten zu einem vertrauenswürdigen Payment-Anbieter übermittelt und nicht zu einem unbekannten Seitenbetreiber. Da der Payment-Anbieter als Betreiber der Seiten fungiert um den Regularien der Kreditkartengesellschaften zu entsprechen, wird das Kundenkonto-Verfahren bevorzugt eingesetzt. Das bedeutet, dass bei dem Payment-Anbieter für jeden Enduser ein eigenes Konto angelegt wird, hinter dem das bevorzugte Bezahlverfahren hinterlegt wird. ![]() Mit diesen Zugangsdaten ist der Enduser auch berechtigt auf anderen Seiten, die vom gleichen Payment-Anbieter betreut werden, nur noch mit seinen geläufigen Zugangsdaten zu bezahlen und nicht erneut die sensiblen Daten übermitteln muss. Ibill und Ccbill können als internationale Marktführer für Payment-Komplettsysteme bezeichnet werden. Auch wenn die Dokumentationen und Erklärungen für den Seitenbetreiber in englischer Sprache sind, so überzeugen diese Anbieter durch einzigartige Reportingfunktionen. Die Supportseiten für die Endkunden werden vorbildlich in zahlreichen Sprachen angeboten. Leider sind diese Anbieter nur für ein reines internationales Geschäft einsetzbar, dar nur eine Abrechnung auf Dollarbasis möglich ist und nationale Bezahlverfahren nicht unterstützt werden. Die nationalen Anbieter verfügen auch alle über bessere Konditionen und sollten im nationalen Geschäft vorgezogen werden.
Hierzulande kann Firstgate als Marktführer für Komplettsysteme mit über 900.000 registrierten Usern bezeichnet werden. Bereits 2000 hat man sich auf die Abrechnung von Content und im Micropayment-Bereich spezialisiert und zahlreiche Verlage als Kunden gewinnen können. Durch die hohe Anzahl von bereits registrierten Usern ist das Rückbelastungsrisiko für den Seitenbetreiber geringer und die Akzeptanz der User zur Nutzung von neuen Angeboten höher. Eine ernstzunehmende Konkurrenz um die Marktführerschaft könnte die Telekom mit dem Produkt T-Pay werden. Angeboten werden die eigenen Bezahlverfahren MicroMoney (Prepaidkarte) und die Abrechnung über die Telekom-Telefonrechnung. Besonders die Bezahlung über die Telekom-Telefonrechnung ist interessant, da zur Bezahlung nur die bereits vergebene Telekom-Kundenummer angegeben werden muss, die auf der Telefonrechnung abgelesen werden kann. Die Bezahlverfahren Lastschrift und Kreditkarte werden ebenfalls angeboten. Allerdings cleart die Telekom nur über die eigene Kreditkartenakzeptanz des Händlers, welche bei den meisten Seitenbetreibern für Content ja wegen der fehlenden Kreditkartenakzeptanz das eigentliche Problem darstellt. Des Weiteren hat die Telekom ja auch noch ein „moralisches Problem“ mit der Abrechnung von bestimmten Inhalten. Zur Buchmesse in Frankfurt hat der Anbieter Paysafecard, bisher bekannt als Anbieter einer Prepaidkarte, sein neues Produkt Paysafekey vorgestellt. Der Enduser kann aus dieser Prepaidkarte, dem Lastschriftverfahren und der Bezahlung per Kreditkarte auswählen. Interessant ist, dass keine Chargeback-Gebühren erhoben werden. Anvisierte Zielgruppen sind ebenfalls, wie bei Firstgate, die Verlage und Medienhäuser mit dem Bedarf an Micropaymentlösungen und weniger, wie auch bei T-Pay, die Adultbranche. Es wird abzuwarten sein, wer von diesen Anbietern den längeren Atem hat, um bei den niedrigen Margen im Micropaymentbereich langfristig zu überleben. Da im Internet und Mailorder-Geschäft für die Kreditkartengesellschaften nur 2% des Umsatzes, aber über 80% der Rückbelastungen (Chargebacks) erfolgen, stehen diese Geschäfte zurzeit unter einer sehr kritischen Beobachtung. Aus diesem Grund ist die Pflege des eigenen Kreditkartenakzeptanzvertrages eines der obersten Ziele des Payment-Anbieters. Auch sollte dies den Seitenbetreibern ein Auswahlkriterium sein, denn wenn dem Payment-Anbieter der Kreditkartenvertrag gekündigt wird, kann es im schlimmsten Fall zu einer Auszahlungsperre durch die Kreditkartengesellschaft an den Payment-Anbieter kommen, was wiederum eine Auszahlungssperre an alle Seitenbetreiber zu Folge hat. Netdebit legt als Anbieter daher einen sehr hohen Wert auf Service und Support gegenüber den Endkunden. Deshalb muss auf den Internetseiten die Kündigungsmöglichkeiten für den Endkunden leicht zu finden sein. Ebenso wird bei einer wiederkehrenden Belastung (Mitgliedschaft) jedes Mal der Endkunde per Email über diese Belastung unterrichtet. Außerdem wird im Backend die Möglichkeit der Kündigung eingeräumt. Um die Beträge für die Seitenbetreiber zu schützen, geht webtrade.net einen einzigartigen Weg: Die eingezogenen Gelder werden von den Kreditkartegesellschaften direkt auf ein Treuhandkonto überwiesen und die Auszahlung erfolgt per Scheck von einem Anwalt. Somit ist gewährleistet, dass die Beträge (die ja dem Seitenbetreiber gehören), im besonderen Maße für den Kunden geschützt werden. Besonders weil in der Branche immer wieder Payment-Anbieter genannt werden, welche durch sehr zweifelhafte Auszahlungsmethoden negativ auffallen, ist dies ein beachtenswerter Weg. Diesen Vertrauensansatz als seriöse und neutrale Abrechnungsplattform verfolgt auch die DTMS mit dem Webmasterportal, mit der Begründung, dass man selbst nicht als Anbieter mit eigenen Seiten agiert. Im Gegensatz zu den anderen Payment-Anbietern bietet globoSALE.net die Abrechnung von American Express, Diners Club und JCB an. Darüber hinaus den Einzug über Schecks, Bargeld und Banküberweisung, was von Membercash ebenfalls angeboten wird. Dagegen können bei den Anbietern Avicom, Easypay und Telekom nur die Kunden bedient werden, die eine eigene Kreditkartenakzeptanz mit den Kreditkartengesellschaften abgeschlossen haben. Die Anbieter Ibill und Ccbill sind nur in der Lage in US$ Dollar abzurechnen. Wer allerdings beide Währungen abrechnen will, der bekommt dies bei der DTMS, Eromoney, LzSoft, liberECO und Paysafekey. Zusätzliche Abrechnungen auch in CHF bieten globoSALE und webtrade.net. Weitere Währungen können von webtrade.net, ab einem bestimmten Volumen zur Verfügung gestellt werden. In der Anbieteranalyse wurden nur Anbieter erfasst, welche mind. die Bezahlverfahren Kreditkarte und Lastschrift anbieten. Einige dieser Payment-Anbieter bieten darüber hinausgehend noch weitere Bezahlverfahren an. Dies ist einmal die Prepaidkarte mit einem Guthaben, welche man z.B. an Tankstellen erwerben kann. Diese Prepaidkarten gibt es u.a. von dem Anbieter Paysafecard oder von der Telekom als MicroMoney. Im Bereich des Mobil-Payment (Bezahlung per Handy) findet man bei einigen Anbietern den Marktführer Paybox. Hier wird die Autorisierung für ein registrierten User mit der Eingabe einer PIN bestätigt und der Betrag per Lastschrift vom Bankkonto des registrierten Users eingezogen. Ein ähnliches Verfahren gibt es bei webtrade.net mit dem SMS-Payment. Hier wird per SMS die Zahlung autorisiert und ebenfalls per Lastschrift eingezogen. Neben dem Bezahlverfahren per Dialer oder DSL/Voice-Dialer (Verbindung bleibt solange bestehen, bis der Telefonhörer aufgelegt wird) gibt es noch die Bezahlung per Festnetz-Telefon. Hierbei ruft der Enduser eine auf der Webseite angegebene Telefonnummer an. Ein Ansagedienst nennt den Betrag, welcher durch eine PIN autorisiert wird. Nach der Autorisierung wird der Zugang gewährt und der Betrag auf der nächsten Festnetz-Telefonrechnung aufgeführt. Ein solcher Dienst ist das Produkt Paybyte von der Firma DTMS, das bei einigen Payment-Anbietern integriert ist.
Neben der Abrechnung der Käufe und Mitgliedschaften müssen die Endkunden verwaltet und deren Zugriffsberechtigung auf den Seiten verwaltet werden. Dabei war bei der Marktrecherche interessant zu erfahren, ob es für jeden Seitenbetreiber eine eigene unabhängige Userverwaltung gibt oder ob eine zentrale Userverwaltung existiert, die für alle Seitenbetreiber gemeinsam genutzt wird. Die Hälfte der Payment-Anbieter verwaltet die Endsuser in einer zentralen Userverwaltung. Als registrierte Mitglieder des Payment-Anbieters braucht der Enduser, wenn er sich bei einem anderen Seitenanbieters anmelden will und dieser ebenfalls den gleichen Payment-Anbieter verwendet, keine erneute Registrierung vorzunehmen. Damit verbunden ist die Frage, ob der Seitenbetreiber denn auch die Identität des Endusers erfährt. Dies kann von Bedeutung sein, wenn man individuelle Marketingansätze fahren will oder Enduser wegen Rückbelastungen anmahnen will. Neben der zentralen Userverwaltung steht die Alternative der individuellen Userverwaltung für den Seitenbetreiber. Hier ist der Enduser nur bei einem Seitenbetreiber registriert. Die Übersicht findet sich in der Tabelle unter dem Punkt individuelle Userverwaltung wieder. Wenn man auf eine individuelle Userverwaltung Wert legt, kann für einige Seitenbetreiber von Bedeutung sein, dass sie eine eigene Userverwaltung verwenden. Vielleicht möchte man dem Payment-Anbieter ja auch nicht unbedingt alle Userdaten kenntlich machen. Auch das Anlegen von eigenen Usern oder die manuelle Bearbeitung ist von Bedeutung. Es sollen vielleicht kostenlose Testkunden angelegt werden, ein Stammkunde hat eine neue Bankverbindung oder als Serviceleistung wird die Mitgliedschaft kostenlos verlängert. Alle befragten Payment-Anbieter sind natürlich in der Lage, eine Einmalzahlung abzuwickeln. Das kann z.B. der Kauf eines Videos oder eines einmaligen Zugangs für 30 Tage sein. Auch können die meisten Anbieter wiederkehrende Zahlungen bei Mitgliedschaften verwalten. D.h., es wird ein Abrechnungszeitraum (alle 30 Tage) festgelegt nachdem die weiteren Zahlungen automatisch angestoßen werden.
Eine weitere wichtige Funktion ist die Möglichkeit, als Seitenbetreiber weitere Webmaster anzulegen, welche die eigene Seiten bewerben (Affiliate-Programme oder Webmaster-Programme) und dafür eine Provision erhalten. In den meisten Programmen kann der Provisionssatz für die einzelnen Webmaster definiert werden und der Webmaster kann im Backend einen Einblick über die aufgelaufenen Provisionen erhalten. Bis jetzt spielt die Bezahlung per Dialer bei den meisten Seiten eine sehr große Rolle. Das Angebot ist konzipiert für die Minutenabrechnung (Livecam, Videos) bzw. wird in dieser Form von den Produzenten auch nur in dieser Form abgerechnet. Ein Angebot für Mitgliedschaften setzt somit eine ganz andere Art der Produktpräsentation voraus: Während bei Dialer vorwiegend die „Hit and Run“-Strategie dominiert, muss bei einer Mitgliedschaft der Kunde immer mit neuen, fairen und qualitativ hochwertigen Angeboten zur Nicht-Kündigung des Angebots verführt werden. In der nächsten Ausgabe beschäftigen wir uns mit alternativen Bezahlverfahren aus dem Bereich Prepaidkarten, MobilCommerce und Premium-SMS, sowie deren Anbieter und Konditionen.
| |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||